07.03.2012 | HR-Management

Work-Life-Balance beschäftigt HR-Manager

Für die Mitarbeiter im Unternehmen eine vernünftige Work-Life-Balance zu schaffen, stellt die größte Herausforderung für die Personalverantwortlichen im laufenden Jahr dar. Dies geht aus der aktuellen Human-Ressources-Studie der BWA-Akademie in Bonn hervor.

Die Herstellung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Arbeit und Privatleben dominiert bei fast jedem zweiten der 100 befragten HR-Leiter aus mittelständischen Firmen und Großunternehmen die Agenda für 2012.

Daneben nannten die Befragten noch zahlreiche weitere Problemfelder, mit denen sie sich heuer bevorzugt beschäftigen wollen. In Klammern steht jeweils der Anteil der HR-Verantwortlichen, die den betreffenden Aspekt als besonders wichtig einstufen - Mehrfachnennungen waren erlaubt:

  • Work-Life-Balance für die Mitarbeiter (47 Prozent),
  • Coaching für Führungskräfte (38 Prozent),
  • Stärkung der Attraktivität als Arbeitgeber (33 Prozent),
  • Talent Management (31 Prozent),
  • Change Management (31 Prozent),
  • strategische Ausrichtung des Personalbereichs (25 Prozent).

"Die verstärkte strategische Ausrichtung des Personalmanagements bildet die Grundlage für die erfolgreiche Bewältigung der anstehenden HR-Aufgaben", kommentiert BWA-Geschäftsführer Harald Müller die Ergebnisse. Dies sehe auch das Gros der HR-Verantwortlichen so, wie die Studie belege. Der Umfrage zufolge bemängeln 55 Prozent der Befragten, dass das Personalmanagement in erster Linie nur auf Änderungen der Unternehmensstrategie reagieren muss und deshalb zu wenig strategisch ausgerichtet ist.

Die BWA-Akademie ist seit mehr als zehn Jahren in den Bereichen Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung, Training und Arbeitsmarktprogramme tätig.

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