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Wikipedia-Gründer Jimmy Wales wird zweiter Leonardo-Preisträger

Hunderttausende Freiwillige auf der ganzen Welt haben dazu beigetragen, Wikipedia zur größten Wissenssammlung im Internet zu machen und die Wissensgenerierung in der Gesellschaft und den Unternehmen zu revolutionieren. Dafür erhält Gründer Jimmy Wales nun den Leonardo – European Corporate Learning Award.

Nach Jacques Delors, dem langjährigen Präsidenten der Europäischen Kommission und Vorsitzenden der internationalen UNESCO-Bildungskommission, ist Jimmy Wales damit der zweite Preisträger des Leonardo-Awards. Die Gründer möchten mit dieser Auszeichnung Bildungsinitiativen ehren, die der aktuellen Dynamik und Kultur des Wissens mit wertebasierten, ganzheitlichen Ansätzen Rechnung tragen und europaweit Unternehmen inspirieren, ihre Lernprozesse entsprechend zu verändern. "Um dieses Anliegen ins digitale Zeitalter zu katapultieren, ist Jimmy Wales mit seinem persönlichen Einsatz für die Idee von Wikipedia und die weltweite Freiwilligenarbeit die Idealbesetzung", erläutert Günther Szogs, Founding Member des "New Club of Paris" und "Secretary" des Leonardo, die Entscheidung des internationalen Beirats.

 

Preisverleihung auf der Messe "Zukunft Personal"

Wie die Online-Enzyklopädie selbst soll die Preisverleihung nach dem Willen von Jimmy Wales nicht ihn als Hauptperson in den Mittelpunkt stellen, sondern die vielen Akteure, die zum Erfolg von Wikipedia beitragen. Deshalb werden drei europäische Wikipedia-Bildungsvertreter die Auszeichnung am 21. September auf der Messe "Zukunft Personal" in Köln entgegennehmen: Nando Stöcklin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Bildungsinformatik der Pädagogischen Hochschule Bern; Dr. Ziko van Dijk, Autor des Buchs "Wikipedia. Wie Sie zur freien Enzyklopädie beitragen" und Denis Barthel, Projektmanager bei Wikimedia Deutschland.

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