Bild: Manpower Group

Mitarbeitermotivation sieht anders aus: Laut einer Umfrage unter Berufstätigen leidet eine große Mehrheit unter dem sogenannten "Montagsblues". Die meisten von ihnen haben einen ziemlich pragmatischen Weg gewählt, um sich für den Rest der Woche zur Arbeit zu motivieren.

"Augen zu und durch": So lautet die Devise, mit der sich viele deutsche Arbeitnehmer (41 Prozent) zum Wochenbeginn motivieren. Eine zweite populäre Strategie ist es, am Wochenende nicht an die Arbeit zu denken und keine E-Mails zu checken. Das tun immerhin 31 Prozent der insgesamt 1.040 Deutschen, die der Personaldienstleister Manpower für seine Studie befragt hat.

Strategien wie "Augen zu und durch" tun in deutschen Unternehmen offenbar zu Beginn der Woche Not: Denn eine große Mehrheit von 85 Prozent der Befragten leiden unter dem sogenannten "Montagsblues", also einer chronischen Unlust, am Montagmorgen die Arbeitswoche zu beginnen.

Motivation: Kaffee ein Muss, Frühsport unbeliebt

Die Studienautoren fragten auch, wie sich die Beschäftigten (nicht nur Montags-) morgens motivieren, um gut gelaunt zur Arbeit zu kommen. Die meisten sind hier recht genügsam: Für 57 Prozent ist einfach die morgendliche Tasse Kaffee Pflicht. Auch ein ruhiges Frühstück (41 Prozent), ein liebevoller Abschied von Partner und Kindern (37 Prozent) und die Dusche am morgen (31 Prozent) stehen bei einigen hoch im Kurs.

Weniger beliebt sind - wohl sehr zum Leidwesen von Gesundheitsmanagement (BGM)-Verantwortlichen - Frühsport mit nur acht Prozent Zuspruch und Yoga- oder Achtsamkeitsübungen (sechs Prozent).

Fernsehabend nach Feierabend, Sport nur für wenige

Auch nach der Arbeit bevorzugen die meisten ein ruhiges, aber wenig gesundheitsförderndes Programm: Der gemütliche Abend vor dem Fernseher entspricht für zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten am ehesten der Vorstellung vom perfekten Abend. Sport will nur knapp jeder Vierte (24 Prozent) noch nach Feierabend treiben.

Für mehr Motivation sorgt da für viele schon der Gedanke, abends ausgiebig Zeit mit Partner und Familie zu verbringen (48 Prozent) oder sich mit Freunden zu treffen (34 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsmanagement

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