21.02.2012 | HR-Management

Wer sich weiterbildet, hat beste Karriereaussichten

Tatkräftiger Wissensdurst und Eigeninitiative werden immer wichtiger, wenn es um eine Beförderung im Unternehmen oder den Joberhalt geht. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie "Weiterbildungstrends in Deutschland 2012" hervor.

Geht es darum, einem Mitarbeiter Karrierechancen zu eröffnen, halten 91 Prozent der 301 befragten Personalverantwortlichen Eigenengagement in der Weiterbildung für wichtig bis äußerst wichtig. 2009 waren es noch 79 Prozent. Dies entspricht einer Steigerung um 12 Prozentpunkte über die letzten vier Jahre. Geht es gar um die Sicherung des Arbeitsplatzes, spielt Eigeninitiative 2012 für 84 Prozent der Befragten eine wichtig bis äußerst wichtige Rolle. Dies ist eine Zunahme um 8 Prozentpunkte gegenüber der ersten Umfrage 2009 (76 Prozent). Bei Neueinstellungen schauen mittlerweile 80 Prozent der HR-Verantwortlichen auf eigenverantwortliches Lernen (2009: 74 Prozent); in großen Unternehmen sind es aktuell sogar 90 Prozent.

 

Chefs unterstützen berufliche Weiterbildung

Die Studie zeigt zudem, dass es sich in den meisten Fällen lohnt, den Vorgesetzten auf Unterstützung anzusprechen. Denn 91 Prozent der Personalverantwortlichen gaben an, dass sie dazu bereit seien, die Weiterbildungspläne ihrer Mitarbeiter beispielsweise durch Kostenübernahme oder durch Freizeit zu fördern. Wer orts- und zeitunabhängig lernen möchte, stößt auch mit einem Fernstudium bei den meisten Chefs auf offene Ohren: Vier von fünf Befragten (82 Prozent) halten den Fernunterricht für eine geeignete Form der berufsbegleitenden Weiterbildung. 

Quelle: obs/Studiengemeinschaft Darmstadt SGD

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