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Wer Mitarbeiter weiterbildet, wird als Arbeitgeber empfohlen

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter gezielt weiterbilden, können doppelt profitieren. So wird nicht nur die Mitarbeiterbindung gestärkt, sondern auch im Wettbewerb um die klügsten Köpfe gepunktet. Der Grund: 66 Prozent der Befragten würden ihren aktuellen Arbeitgeber weiterempfehlen, hat eine Umfrage der Northern Business School (NBS) herausgefunden.

Eine persönliche Empfehlung - ein authentischeres Zeugnis können sich die Unternehmen nicht wünschen, zumal sich der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte bis 2025 weiter verschärfen wird. Bereits heute fehlen dem deutschen Arbeitsmarkt rund 36.000 Ingenieure und 66.000 Computerspezialisten.

Viele Firmen versuchen darüber hinaus, die Balance zwischen Arbeit und Studium für ihre künftigen Fachkräfte so ausgewogen wie möglich zu gestalten. So werden 39 Prozent der berufsbegleitend Studierenden an der NBS durch ihren Arbeitgeber entlastet, indem sie mit verringerten oder flexibleren Arbeitszeiten rechnen können. Doch auch diejenigen, die Vollzeit arbeiten müssen, haben gute Chancen auf einen erfolgreichen Studienabschluss. Trotz der zeitlichen Belastung - im Durchschnitt investieren die Studenten 18 Stunden in der Woche in ihr Studium - schließen 80 Prozent das NBS-Studium erfolgreich ab. Gründe für diese gute Quote seien laut dem Bildungsinstitut eine gute Betreuung sowie der Zusammenhalt der Studenten untereinander, die in kleinen Gruppen lernen können.

Arbeitgeber können nebenberuflich studierende Mitarbeiter aber auch dadurch unterstützen, dass sie ein angenehmes Arbeitsklima schaffen und attraktive Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Dann steigt nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass die Absolventen den Unternehmen erhalten bleiben (80 Prozent der NBS-Studenten wollen bei ihrem jetzigen Arbeitgeber weiterarbeiten), sondern auch die Weiterempfehlungs-Quote.

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