20.12.2011 | HR-Management

Weiterbildungsmaßnahmen für Social Media liegen im Trend

Deutsche Unternehmen sehen Social Media auch in Zukunft deutlich als Trendthema in ihrem Geschäftsalltag. Entgegen dem positiven Trend planen die befragten Unternehmen jedoch weniger Neueinstellungen, sondern vertrauen vielmehr auf Weiterbildungen im Fachbereich Social Media, geht aus einer aktuellen Studie hervor.

Obwohl die Unternehmen mit steigenden Budgets für Social Media rechnen, planen die meisten Unternehmen (76,2 Prozent) in den nächsten zwölf Monaten keine Einstellung einer speziellen Fachkraft. Lediglich knapp 13 Prozent der Befragten beabsichtigen, die Position des Social Media Managers in den nächsten 12 Monate neu zu schaffen.

Der überwiegende Teil der befragten Unternehmen versucht vielmehr, den Wissensaufbau anhand von Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen zu organisieren. So investieren rund 62 Prozent der Unternehmen in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., an der 136 Unternehmen teilgenommen haben, die bereits Social Media in ihren Betrieb nutzen.

 

Unternehmen vertrauen auf Social Media in Eigenregie

Die Studie zeigt zudem, dass es bei Workshops, Schulungen und Seminaren keine offensichtliche Tendenz gibt, ob interne Maßnahmen oder externe Schulungsformen bevorzugt werden. Beide Varianten wurden mit knapp 45,2 Prozent ungefähr gleich häufig angegeben.

Hingegen gibt es bei den Guidelines einen ganz klaren Trend in Richtung Umsetzung in Eigenregie, in 58,2 Prozent der Fälle. Lediglich rund acht Prozent der Befragten beauftragen externe Dienstleister für die Erstellung der Social Media Guidelines.

Als die seltenste Fortbildungsmaßnahme wurde letztlich das Studium identifiziert, welches aufgrund des relativ hohen zeitlichen und finanziellen Investments sowie der noch wenig spezialisierten Studiengänge für Social Media nur rund zwei Prozent aller Befragten zur Weiterbildung nutzen.

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