28.09.2012 | Weiterbildung

Gute Noten für Volkshochschulen im Langzeitvergleich

Die Stiftung Warentest hat Präsenzkurse untersucht.
Bild: Stiftung Warentest

In zehn Jahren hat die Stiftung Warentest 453 Präsenzkurse zur beruflichen Weiterbildung von 291 Anbietern getestet. Das Ergebnis: Volkshochschulen sind meist nicht schlechter, aber günstiger als kommerzielle Anbieter.

Bei den Kosten sind die Volkshochschulen mit nur rund fünf Euro für eine 45-minütige Unterrichtseinheit konkurrenzlos günstig. Kommerzielle Unternehmen liegen demnach bei einem Stundenpreis von durchschnittlich 47 Euro. Getestet wurden zum Beispiel Sprachkurse für Wirtschaftsenglisch, Computerkurse, Kurse Social Media Marketing oder zu Fernlehrgängen Betriebswirtschaft.

Der Unterricht sei bei allen Anbietern überwiegend ordentlich gestaltet, lasse Wünsche und Interessen der Teilnehmer aber oft unberücksichtigt. In der Qualität seien bei kommerziellen  Anbietern, Kammern, gemeinnützigen Einrichtungen und Volkshochschulen nur geringe Unterschiede zu spüren. Bei der Kursorganisation habe es in der Regel gute Noten gegeben, auch die Kursinformationen seien meist brauchbar gewesen. Mängel dagegen wurden den Vertragsbedingungen attestiert.

Den ausführlichen Test finden Interessierte unter www.test.de/weiterbildung-anbietervergleich.

Schlagworte zum Thema:  Weiterbildung, Volkshochschule, Personalentwicklung

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