Die Nachfrage nach einem Studium zum Executive MBA (EMBA) hält an, verkündete das Executive MBA Council (EMBAC). Den größten Zuwachs haben dabei große Programme außerhalb der USA.

Executive-MBA-Programme richten sich in der Regel an Führungskräfte mit mehrjähriger Managementerfahrung und gehören häufig zu den teuersten Studienangeboten einer Business School. Bei einigen Topschulen liegen allein die Studiengebühren bei mehr als 100.000 Dollar.

Laut dem 2017 EMBAC Student Exit Survey sind die Teilnehmer der Programme im Schnitt 38 Jahre alt, haben 14 Jahre Berufserfahrung und fast neun Jahre Managementerfahrung. An der Umfrage nahmen 2.345 Absolventen, vor allem von US-Programmen, teil.

Executive MBA fördert Vergütung und Karriere

Für die meisten hat sich das Studium gelohnt. So erhielten die Absolventen im Schnitt eine Erhöhung ihrer Vergütung (Gehalt und Bonus) von 14,2 Prozent. Zudem berichteten 42 Prozent von einer Beförderung. 52 Prozent bekamen bereits während des Studiums neue Verantwortlichkeiten.

Bei der Finanzierung des Studiums hält der Trend zum Selbstzahler weiter an. So bezahlten 2017 mehr als 45 Prozent der Teilnehmer ihr Studium selbst, 35 Prozent erhielten eine teilweise Unterstützung. Gleichzeitig ist der Anteil der Programme, die Stipendien anbieten, sowie die Zahl der Stipendien seit 2013 gestiegen.

Mehr Diversity in EMBA-Klassen

Zugenommen hat auch die Diversität in der Klasse. 30,1 Prozent - und damit der bisher größte Anteil - der EMBA-Studenten sind Frauen.

"Ein Executive MBA ist eine Investition in die eigene Zukunft", betont Michael Desiderio, Executive Direktor des EMBAC. Mit der zunehmenden Nachfrage nach künftigen Top-Managern stellten die Programme einen Katalysator für die Teilnehmer dar, um neue Aufgaben, Branchen oder neue Länder zu erobern und ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Im EMBAC sind mehr als 200 Hochschulen (vor allem aus den USA) mit mehr als 300 Programmen in 30 Ländern vertreten.