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Warum der "Faktor Mensch" in Change-Projekten vernachlässigt wird

Bei Veränderungen müssen Unternehmen weit mehr als nur Strategie, Struktur, Prozesse und Systeme berücksichtigen. Wichtig sei vor allem die persönliche Begleitung. Doch daran hapert es am meisten. Warum, zeigt eine aktuelle Studie.

56 Prozent der Befragten glauben, dass ein fehlendes Standardvorgehen im Change eine Hauptursache dafür ist, dass die Begleitung von persönlichen Übergängen (Transition) nicht gegeben sei. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung im Rahmen des  Forschungsprojekts "ChangEffect", die die Mutaree GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT durchgeführt hat.

Dafür werteten die Projektpartner insgesamt 274 Fragebögen aus: 35 Prozent der Teilnehmer stammten aus den mittleren Führungsebenen, 26 Prozent waren im Top-Management, 14 Prozent im unteren Management tätig.

 

Zweifel an Wirksamkeit

Während beinahe alle Befragten davon ausgehen, dass die Erfolgsquote bei enger Verzahnung der inhaltlichen und persönlichen Ebene steigt, vermuten 48 Prozent, die Begleitung persönlicher Übergänge fände deshalb nicht statt, weil auch die Wirksamkeit dieser Maßnahmen nicht nachgewiesen werden könne.

Als weitere Gründe für die fehlende persönliche Begleitung nannten die Befragten zudem mangelndes Bewusstsein des Managements, eine Unterschätzung der Bedeutung der Thematik, fehlende Ressourcen und hohe Kosten.

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