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Umfrage: Nur ein Drittel bemüht sich um ältere Mitarbeiter

Ältere Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, sollte vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eigentlich ein Ziel der Personaler sein. Doch nur 28 Prozent von 1.000 befragten Personalchefs geben in einer Umfrage an, dass sie sich darum wirklich bemühen.

Im verarbeitenden Gewerbe ist der Anteil der Unternehmen, die Mitarbieter 50 plus an sich binden wollen, am geringsten. Nur etwa ein Viertel gibt dies an, so das Ergebnis des "Ifo-Randstad-Flexindex", über den "Spiegel-Online" berichtet.

 

Häufigste Maßnahme: Flexible Arbeitszeiten

Zu den häufigsten Bindungsmaßnahmen gehörten die flexible Arbeitszeiten und das Anpassen der Aufgabengebiete an die Bedürfnisse Älterer, so "Spiegel-Online". Altersgerechte Arbeitsplätze schaffe jedes dritte Unternehmen, das sich um die älteren Mitarbeiter bemüht. Daneben seien auch noch finanzielle Anreize, Teilzeitmodelle und Forbidlungsprogramme in den entsprechenden Mitarbeiterbindungsprogrammen enthalten.

 

Unterschiedliche Gründe gegen Bindungsmaßnahmen

Interessant sind auch die Gründe, warum die anderen zwei Drittel der Befragten nicht besonders in die Bindung der älteren Mitarbeiter investieren: Laut dem Bericht auf "Spiegel-Online" geben einige an, dass sie ihre Mitarbeiter ohnehin schon bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter beschäftigen. Andere erklären, dass die körperlichen Belastungen - vor allem im verarbeitenden Gewerbe - zu hoch seien, um die Mitarbeiter im Alter noch zu beschäftigen.

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