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| Teamarbeit

Mit Teamgeist bringt es Toyota zurück an die Weltspitze

Der Sitz der Toyota Deutschland GmbH in Köln-Marsdorf
Bild: Toyota Deutschland GmbH

Ein vorbildlicher Teamgeist aber auch Managementprinzipien wie Kaizen (kontinuierliche Verbesserung) und Genchi-Genbutsu (vor Ort nach Fehlern suchen) sowie hohe Forschungsausgaben haben den japanischen Autobauer Toyota zwei Jahre nach seinem Absturz wieder an die Weltspitze zurückgebracht.

Von Januar bis September 2012 verkaufte Toyota weltweit 7,4 Millionen Fahrzeugen. General Motors und Volkswagen schafften es nur auf 6,95 und 6,98 Millionen Fahrzeuge. Toyota konnte zusätzlich seinen Nettogewinn auf rund 2,5 Milliarden Euro mehr als verdreifachen. Das Handelsblatt analysierte die Gründe für das Wiedererstarken der Japaner und fasste sie zur "Toyota-Formel" zusammen. Demnach sind Toyotas Arbeitsteams eine zentrale Ursache für den aktuellen Erfolg. Diese Teams seien auch in Krisensituationen echte Solidargemeinschaften, deren oberstes Bestreben darin liege, selbstständig die Probleme ihres jeweiligen Arbeitsprozesses zu lösen. Der Konzern schule seine Mitarbeiter frühzeitig darin, Probleme systematisch bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen, um sie konsequent abzustellen. Allein in diesem Jahr seien so die Kosten in der Produktion um drei Milliarden Euro gesenkt worden. Außerdem habe Toyota zum wiederholten Mal Entscheidungsbefugnisse von der Unternehmensspitze abgezogen und in die unteren Ebenen und in die Regionen verlagert. Außerdem gebe Toyota in diesem Jahr zusätzlich zehn Milliarden mehr für die Forschung aus. Das Unternehmen sei dadurch zu einem Innovationstreiber in der Autobranche geworden.

Haufe Online Redaktion

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