30.04.2012 | Stiftung Warentest

Vielfalt an Sprachzertifikaten verunsichert Personaler

Sprachzertifikate gibt es viele, nur die wenigsten Personaler kennen allerdings ihre Bedeutung
Bild: Haufe Online Redaktion

Personalverantwortliche möchten bei einer Bewerbung gern einen Nachweis über die Englischkenntnisse der Kandidaten sehen. Doch welche Nachweise und Zertifikate es gibt, wissen die meisten nicht, geht aus einer aktuellen Umfrage der Stiftung Warentest hervor.

Bei der Befragung von 150 Personalverantwortlichen sagten 59 Prozent der Unternehmen, für die Englischkenntnisse wichtig sind, sie halten deren Nachweis mit Zeugnissen und Zertifikaten für wünschenswert.  Für weitere 34 Prozent seien sie  sogar zwingend erforderlich. Problem daran: Die einzelnen Englischzertifikate kennen die Personaler kaum. Spontan aus dem Gedächtnis konnte knapp die Hälfte der Befragten kein einziges nennen.

Verschiedene Sprachniveaus und Zertifikatstitel verwirren

Wenig verwunderlich, denn das Angebot ist groß und unübersichtlich. So haben die meisten Anbieter gleich mehrere Zertifikate im Programm, und zwar für verschiedene Sprachniveaus und für unterschiedliche Zielgruppen, etwa Englischanfänger, Fortgeschrittene, Schüler und spezielle Berufsgruppen. Erschwert wird der Durchblick durch Abkürzungen wie Toefl, telc, Bulats oder BEC bei den Zertifikatstiteln.

Stiftung Warentest bietet Übersicht an 32 Englischzertifikaten

Orientierung sowohl für Personaler als auch für die Bewerber selbst soll nun allerdings eine Übersicht der Stiftung Warentest bieten, die nun veröffentlicht wurde. Sie stellt 32 Englischzertifikate für Fortgeschrittene vor und listet Zielgruppen, Preise und Prüfungsregelungen der einzelnen Nachweise auf.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Sprache, Zertifikat, Bewerbung, Personalmanagement, Zeugnis

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