15.04.2014 | Stellenmarkt

Gerüchte um Börsengang des Jobportals Stepstone

Plant Springer einen Börsengang für das Jobportal Stepstone?
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Der Medienkonzern Axel Springer soll den Börsengang seiner Digital-Sparte inklusive der Jobbörse Stepstone für die zweite Jahreshälfte 2014 planen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Springer dementierte jedoch diese kurzfristigen Pläne.

Laut Bloomberg könnte der Börsengang in Zusammenarbeit mit den US-Banken Citigroup und J.P. Morgan in der zweiten Jahreshälfte über die Bühne gehen. Axel Springer sieht hingegen laut dem Onlineportal "Aktiencheck.de" zufolge keine Anzeichen für einen baldigen Börsengang seiner Digital-Sparte. Sprecherin Edda Fels sagte, es gebe keinen anderen Sachstand als den, dass General Atlantic ab 2015 ein IPO ("Initial Public Offering") fordern könne.

Das Geschäft mit Anzeigen auf Webseiten wie Stepstone, Immonet und meinestadt.de werde möglicherweise mit drei Milliarden Euro bewertet. Profiteur eines Börsengangs wäre neben Axel Spirnger auch der US-Investor General Atlantic. Dieser habe sich 2012 für 237 Millionen Euro in das Geschäft eingekauft und halte seitdem 30 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen. Der Investor könne 2015 über einen Börsengang wieder aussteigen oder Anteile früher verkaufen, wenn beide Partner zustimmten. Alle beteiligten Unternehmen hätten auf Anfrage keinen Kommentar abgeben wollen.

Stepstone gehört mehrheitlich zur Axel Springer SE. Das 1996 gegründete Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1.200 Mitarbeiter und betreibt neben www.stepstone.de Online-Jobbörsen in weiteren europäischen Ländern. 

Schlagworte zum Thema:  Jobbörse, Jobportal, Stellenanzeige

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