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Im Dschungel der Stellenportale den richtigen Weg zum Bewerber finden. Bild: Pixabay

Wo schalte ich meine Stellenanzeige am besten? Besucht meine Zielgruppe tatsächlich das gewählte Stellenportal? Hier erfahren Sie, wie Sie erfolgreich durch den Dschungel der Jobbörsen navigieren und den richtigen Weg zum passenden Bewerber finden.

Die Zahl der im Netz verfügbaren Stellenportale, auf denen sich potenzielle Bewerber bewegen, steigt weiter. Neben den großen Plattformen wie Monster, Stepstone oder Indeed kommen immer mehr Nischenportale auf, die auf bestimmte Berufsgruppen zugeschnitten sind. Deren Potenzial ist für Recruiter oftmals nur schwer einschätzbar: Ohne aussagekräftige Daten zu den verschiedenen Stellenportalen und geeignete Technologie zur Auswertung ist ein effizienter Einsatz des Recruiting-Budgets kaum möglich oder zumindest extrem zeitaufwendig.

Multiposting: Stellenanzeigen auf mehreren Plattformen schalten

Abhilfe schaffen hier zum Beispiel so genannte Multiposting-Tools. Diese steuern nicht nur die Schaltung von Stellenanzeigen auf mehreren Plattformen. Sie bieten auch quantitative und qualitative Auswertungen des Bewerbungseingangs und Empfehlungen für künftige Ausschreibungen.

Um geeignete Portale zu identifizieren, liefern gute Multiposting-Tools automatisiert Daten und Informationen zu den Stellenportalen und geben Handlungsempfehlungen, welche Portale für die zu besetzende Position sinnvoll sind. Auf Basis der geschalteten Anzeigen liefert das Tool zudem Daten, welche Bewerberportale für das Unternehmen am besten funktionieren. Es stellt Time-to-Hire und Bewerberrate dar und liefert Informationen zur Qualität der Bewerber pro Plattform. Am Ende des Jahres generiert das Multiposting-Tool eine Gesamtübersicht, die datenbasierten Handlungsempfehlungen für Budgetoptimierung und Rahmenvertragseinkauf gibt.

Zielgruppen-Targeting: Auch Passiv-Suchende mit Stellenanzeigen erreichen

Personaler erreichen mit ihren zielgruppenspezifischen Maßnahmen meist nur diejenigen, die auf Stellensuche sind. Doch mindestens genauso wichtig sind die Bewerber, die noch gar nicht aktiv suchen. Um sie zu finden, ist ein gutes Zielgruppen-Targeting im Recruiting notwendig. Wie das funktioniert, erläutert Udo A. Völke ist Geschäftsführer der Personalwerk GmbH in seinem Beitrag "Wo ist meine Bewerber-Zielgruppe?" Matilda von Gierke, Gründerin des HR-Startups Zalvus, erklärt darüber hinaus, was Personaler im Recruiting vom Online-Marketing lernen können, um Passiv-Suchende besser zu erreichen.

Online-Jobbörsen: Marktübersicht und Bewertung

Aber nun zurück zur gezielten Schaltung von Stellenanzeigen in Jobbörsen und Stellenportalen. In Deutschland buhlen nach Schätzungen derzeit 1.700 bis 2.500 Jobportale um Kundschaft. Die Branche boomt und hat daher in den vergangenen Jahren viele zusätzliche Anbieter angezogen, die nun auch die Veröffentlichung von Stellenausschreibungen für Arbeitgeber übernehmen wollen. Hier den Überblick zu bewahren, ist nicht leicht.

In unserem How-to-Guide "Wo Stellenanzeigen im Internet wirken" erfahren Sie neben harten Fakten wie der Anzahl veröffentlichter Stellenanzeigen oder der Reichweite außerdem wie Arbeitgeber die einzelnen Stellenportale bewerten. Eine Unterscheidung von "Generalisten" und "Spezialisten" zeigt zudem das Potenzial von Nischen-Portalen auf.

Schlagworte zum Thema:  Stellenanzeige, Jobbörse, Recruiting

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