30.11.2011 | HR-Management

Starkes Arbeitgeberimage ist in Indien und China ein Muss 

Möchte ein Unternehmen im globalen Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter mithalten, ist ein internationaler Employer Brand besonders auf dem asiatischen Markt unabdingbar, zeigt eine Studie von Kienbaum Communications. Die Gründe dafür unterscheiden sich nur wenig.

Für 60 Prozent der international agierenden Unternehmen ist eine Arbeitgebermarke in Indien und China ein absolutes Muss, ergab die Studie der Kommunikationsagentur. 40 Prozent sind der Ansicht, dass ein Employer Brand in den USA zwingend notwendig ist. Und immerhin ein Drittel glaubt, dass es für Unternehmen in den ost- und westeuropäischen Märkten erforderlich ist eine starke Arbeitgebermarke zu haben. Für die "Internationale Employer-Branding-Studie 2011" hat Kienbaum Communications Personalleiter und Employer-Branding-Verantwortliche aus 26 international tätigen Unternehmen in qualitativen Interviews befragt.

Für 59 Prozent der Unternehmen ist das Recruiting neuer Mitarbeiter der Hauptgrund, warum sie eine internationale Arbeitgebermarke entwickeln. "In den Schwellenländern spielt der Employer Brand darüber hinaus eine wesentliche Rolle, um Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden", sagt Yara Schiller, Global Business Director Employer Branding bei Kienbaum Communications, und ergänzt: "In Brasilien oder China wechseln Fachkräfte oft schon für 20 Euro den Arbeitgeber. Also müssen sich Unternehmen dort besonders attraktiv präsentieren, um der hohen Fluktuation vorzubeugen."

 

Arbeitgebermarke soll negativem Image entgegenwirken

Neben der Rekrutierung sind die Positionierung des Unternehmens und die Verbesserung des Images die wichtigsten Gründe, weshalb sich eine Firma für einen Employer Brand entscheidet: Rund ein Drittel der befragten Personalleiter gibt an, sich durch ihren Employer Brand positiv auf dem Arbeitsmarkt positionieren zu wollen.

 

Ziel: Einheitlicher Employer Brand für verschiedene Länder

Trotz des unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds und der verschiedenen Ansprüche der globalen Zielgruppen sind die meisten befragten Unternehmen der Meinung, es sei möglich eine einheitliche Arbeitgebermarke zu entwickeln, die für ihre Unternehmenssitze in aller Welt gültig ist. Ein Großteil der globalen Unternehmen hat einen einzigen, international gültigen Employer Brand, der abhängig von der Unternehmenskultur von den jeweiligen Ländergesellschaften inhaltlich und gestalterisch definiert wird.

 

Kontinuierliche Arbeitgeberkommunikation beugt Krisen vor

Obwohl die Kosten für die Entwicklung, Umsetzung und Pflege eines Employer Brands hoch sind, scheuen 81 Prozent der globalen Unternehmen diese Investition auch mit Hinblick auf eine mögliche Wirtschaftskrise nicht, ergab die Kienbaum-Communications-Studie. Vielmehr investieren sie kontinuierlich in den Brand und pflegen ihn regelmäßig, um eine glaubwürdige Kommunikation sicherzustellen.                

Die vollständige Fassung der "Internationalen Employer-Branding-Studie 2011" ist zum Kauf bei Kienbaum Communications erhältlich.

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