22.03.2012 | HR-Management

Sportliche Chefs sind ausgeglichener und weniger aggressiv

Führungskräfte, die ein- bis zweimal pro Woche eine halbe Stunde Sport treiben, neigen weniger dazu, ihre Mitarbeiter anzublaffen oder gar zu demütigen. Dies belegt eine aktuelle Studie des College of Business der Northern Illinois University.

Die Untersuchung unter der Leitung von Professor James Burton zeigte aber auch das, sportliche Ertüchtigung nicht zwangsläufig Stress reduziert. Es trage aber dazu bei, die Reaktion gegenüber Stress abzumildern, es fungiere quasi als Verhaltenspuffer, zitiert das "Wallstreet Journal" Burton. Die Form des Trainings spiele aber keine Rolle, so Burton weiter.  

Grundlage der Studie bildeten Daten von 98 Beschäftigten, die auf einer Skala von 1 bis 7 den Grad der verbalen Aggressivität ihrer Vorgesetzten einstufen sollten. Parallel dazu wurden die Führungskräfte gefragt, wie sehr sie zum einen von der Arbeit gestresst seien, andererseits aber auch wie oft sie Sport treiben würden. Die Analyse der gesammelten Daten ergab eine signifikante Korrelation zwischen der Aggressivität des Managers und der Regelmäßigkeit, in der dieser sich sportlich ertüchtigte.

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