| HR-Management

Social Networking verändert die Jobsuche weltweit

Vor allem die Generation Y (18-29 Jahre) weltweit nutzt Soziale Netzwerke zunehmend zur Jobsuche. Aus Angst, dass sich persönliche Angaben auf Facebook & Co negativ auf die Karriere auswirken, schönen aber viele ihre Profile. Dies geht aus einer Umfrage des HR-Dienstleisters Kelly Services hervor.

Der "Kelly Global Workforce Index 2011" zeigt, dass Soziale Netzwerke als Werkzeuge zur Arbeitssuche auf dem Vormarsch sind: 24 Prozent der 97.000 befragten Arbeitnehmer in 30 Ländern gaben an, regelmäßig Zeit auf Networkplattformen zu verbringen, insbesondere bei Facebook, LinkedIn und Twitter. Lediglich ein Prozent nutzt diese Plattformen bisher auch zur Stellensuche.

Hingegen ist für die sogenannte Generation Y, die Gruppe der 18 bis 29-Jährigen, Social Networking auch zur Stellensuche von wachsender Bedeutung. In dieser Altersgruppe sind 34 Prozent der Überzeugung, dass in Sozialen Netzwerken die Karriere vorangetrieben werden kann.

Insgesamt ist die Sorge der "Nebenwirkungen" bei den Studienteilnehmern groß: 24 Prozent aller Studienteilnehmer sind besorgt, dass Postings im Web 2.0 sich negativ auf die Karriere auswirken. Mehr als ein Drittel der Befragten gaben in diesem Zusammenhang zu, ihre Seiten zu manipulieren und zu schönen, um Probleme mit potenziellen Arbeitgebern von vornherein zu vermeiden. Denn immer mehr Unternehmer stöbern auf den einschlägigen Seiten, um sich ein Bild von ihren Bewerbern zu machen. Ein Drittel der befragten Mitarbeiter gab an, ihre Chefs würden sich auf diesem Wege Informationen über Bewerber einholen.

Aktuell

Meistgelesen