13.05.2014 | Social Media

Social Media am Arbeitsplatz weiter umstritten

Soziale Netzwerke haben für Unternehmen Vorteile - sie werden aber auch gerne privat am Arbeitsplatz genutzt.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Sollten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern den freien Zugriff auf soziale Medien gestatten oder nicht? Gut drei Viertel von 885 Befragten einer Studie glauben, dass Unternehmen davon profitieren könnten. 85 Prozent beobachten aber vermehrte die private Nutzung der Netzwerke am Arbeitsplatz.

Soziale Medien halten immer mehr Einzug in den beruflichen Alltag. Das belegen die Daten einer Studie, die das Forschungsinstitut Ibi Research an der Universität Regensburg im Auftrag der Internet-World-Messe erstellt hat: Ein Viertel der Befragten nutzt sie bereits täglich am Arbeitsplatz. Die Bedeutung von Facebook, Google+ und Xing auf geschäftlicher Ebene wird künftig wohl weiter zunehmen und für Veränderungen sorgen: 76 Prozent bemerken schon jetzt ein verändertes Verhalten am Arbeitsplatz – bei jüngeren Arbeitnehmern sind es sogar 85 Prozent.

Vorteile von Social Media liegen im Networking-Effekt

Mehr als drei Viertel der Befragten in Onlinestudie zum Thema „Digitalisierung der Gesellschaft“ gaben an, dass Unternehmen von der Nutzung sozialer Netzwerke durch ihre Mitarbeiter profitieren können. Als größte Vorteile für Unternehmen, deren Mitarbeiter zu Unternehmenszwecken soziale Netzwerke nutzen, werden der Networking-Effekt (84 Prozent) und die verbesserte Möglichkeit zur Informationsrecherche (70 Prozent) genannt.

Die Kehrseite der Medaille: 85 Prozent sagen, dass die Nutzung sozialer Netzwerke für private Zwecke am Arbeitsplatz zunimmt. Auch die Fremdbeschäftigung durch das Smartphone in Meetings nimmt zu, so 74 Prozent der Befragten. 54 Prozent beobachten, dass die Konzentrationsfähigkeit im Arbeitsalltag abnimmt.

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