| Management-Weiterbildungen

Sieger des Financial Times Executive Education Ranking stehen fest

ESMT Campus auf Schloss Gracht
Bild: ESMT

Die Zeiten als ausschließlich amerikanische Business Schools das "Financial Times Executive Education Ranking" dominierten, sind vorbei. Vor allem die MBA-Programme der europäischen Schulen können sich sehen lassen. Mit von der Partie ist auch eine deutsche Business School.

Nur noch 13 von den 65 gerankten Business Schools stammen aus den USA. Im Gegenzug hat Europa bei den offenen Managementweiterbildungs-Programmen deutlich aufgeholt. Neun europäische Schulen sind dieses Jahr unter den 15 bestplatzierten Business Schools im "Financial Times Executive Education Ranking" vertreten – allen voran das IMD in Lausanne, das sich erstmals den ersten Rang vor der Harvard Business School sicherte. Der Vorjahressieger, die IESE Business School, erreichte den vierten Platz. Die Essec Business School in Paris landete auf Rang 7, gefolgt von der London Business School. Insead konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um acht Plätze auf den zehnten Rang verbessern.

Als einzige deutsche Hochschule kann sich die ESMT European School of Management and Technology über eine Platzierung unter den Top 20 freuen. Weltweit rangiert sie auf Platz 16. Unter den besten Business Schools Europas konnte sie sich auf Platz 9 positionieren. Die internationale Business School konnte damit den Erfolg des Vorjahres bestätigen. 2011 hatte die ESMT weltweit Platz 17 und europaweit den 10. Rang erreicht.

Umsätze ausschlaggebend für Teilnahme am Ranking

Dass die ESMT die einzige Business School aus Deutschland ist, bedeutet nicht, dass andere Schulen nicht die nötige Qualität bieten würden. Grund dafür sind vielmehr zu geringe Umsätze in der Managerweiterbildung - ein wichtiges Zulassungskriterium für das Financial Times Executive Education Ranking.

Die Programme der ESMT zeichneten sich im Ranking besonders durch die Internationalität der Fakultät aus. Gute Bewertungen erhielt die Business School auch für die Nachbereitung der Seminare und Betreuung der Teilnehmer. Die Open Enrollment Programme überzeugten besonders in den Bereichen Lehrmethoden und -materialien, Kundentreue und -zuwachs. Die Firmenprogramme punkteten vor allem in den Bereichen Programmdesign mit flexiblen Kursstrukturen sowie Internationalität der Teilnehmer.

Das Financial Times Ranking 2012 finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Management, Weiterbildung

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