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Sechste Antwort auf den Fachkräftemangel: Flexible Karrieremodelle

Die Weiterentwicklung der Talente im Unternehmen ist eine Schlüsselaufgabe, wenn man gegen den drohenden Fachkräftemangel angehen will. Insbesondere  Karrieremodelle müssen flexibler werden und sowohl horizontale als auch vertikale Karriereschritte erlauben, zeigt die Studie "Global Talent Risk" der Boston Consulting Group und des Weltwirtschaftsforums.

High Potentials wollen intellektuell gefordert werden und sich weiter entwickeln. Klassische eindimensionale Karriereleitern werden immer weniger den Ansprüchen von Talenten und Unternehmen gerecht. Unternehmen, die attraktive Karriereperspektiven sowohl in horizontaler als auch vertikaler Hinsicht bieten, können hier am meisten punkten.

Talent- und Führungskräfteförderung bedeutet einen Raum der Möglichkeiten zu schaffen, der Mitarbeitern erlaubt sich im Laufe einer Berufslaufbahn immer wieder neu zu erfinden, gewohntes Terrain zu verlassen und ungenutzte Potentiale auszuschöpfen. Um den unterschiedlichen Lebensphasen der Mitarbeiter Rechnung zu tragen, sollte es zudem möglich sein Auszeiten zu nehmen, um mehr Zeit für die persönliche Weiterentwicklung zu haben.

 

Strategische Personalentwicklung ist Trumpf

Flexibilität bei der Entwicklung von Fähigkeiten gilt nicht nur für den einzelnen Mitarbeiter, sondern ebenso für gesamte Organisationen. Unternehmen sollten daher die Kompetenzprofile der ganzen Belegschaft in Relation zu den Geschäftsanforderungen im Blick haben. Welche Kompetenzen werden in den nächsten fünf bis zehn Jahren gebraucht? Und welche Ressourcen werden dafür benötigt? Fragen, die sich Personalentwickler frühzeitig überlegen müssen.    

   

Praxisbeispiel: Blick über den Tellerrand

Neue Formen der Flexibilität im Karrieresystem und der Personalentwicklung bedeutet keinesfalls das Kompetenzmanagement im Unternehmen dem Zufall zu überlassen, es gilt ganz das Gegenteil! Best Buy, Procter & Gamble und Sysco setzen auf neue Formen der Datenanalyse-Technologie, um die Kompetenzprofile ihrer Mitarbeiter sowie den Mehrwert von Bildungsinvestitionen genau zu kontrollieren und in letzter Konsequenz so effizienter zu gestalten. 

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