| Ressourcenfresser in HR

Viele Standardprozesse kosten Personaler unnötig Zeit

Bild: Haufe Online Redaktion

Wo liegen die Ressourcenfresser in Ihrer HR-Arbeit? Die Antwort der 362 Personaler, die an der Haufe-Kurzumfrage im Juni teilgenommen haben: Das Bescheinigungswesen ist mit Abstand der größte Zeitfresser. Das könnte sich lösen lassen. Wie – darin sind sich die Befragten auch einig.

In der Kurzumfrage gibt mehr als die Hälfte (52,8 Prozent) der Befragten an, dass das Bescheinigungswesen ein großer Zeitfresser in ihrer HR-Arbeit ist. Dazu gehören beispielsweise die An- und Abmeldung des Arbeitnehmers bei den jeweiligen Krankenkassen und Entgeltbescheinigungen zur Berechnung von Mutterschaftsgeld oder Krankengeld. Auch Urlaubsanträge (23,2 Prozent), Krankmeldungen (34,3 Prozent) sowie die Änderung von Mitarbeiterdaten (20,4 Prozent) gelten als extrem aufwändig.

Ressourcenfresser in HR: Bewerbermanagement auch dabei

Ein weiterer Ressourcenkiller: Alle Tätigkeiten rund um das Bewerbermanagement – von der Stellenausschreibung über die Administration bis hin zur Einstellung und Weiterbildungsorganisation. Und auch rund um das Thema Wissensmanagement lassen sich zwei Ressourcenfresser identifizieren:: Sowohl das Onboarding von Mitarbeitern (20,4 Prozent) als auch die Suche nach Fachinformationen (21,5 Prozent) kostet die Befragten mehr Zeit als nötig.

Technische Unterstützung als Lösung

Die befragten Personaler haben sehr genaue Vorstellungen davon, wie ihre Ressourcenproblematik entschärft werden könnte: Neben einer besseren Aufgabenteilung mit den Kollegen (19,6 Prozent) und der besseren Aufgabendefinition mit Mitarbeitern (31,8 Prozent) und Vorgesetzten (16,3 Prozent), wird vor allem der Einsatz von Software zur besseren technischen Unterstützung (79,6 Prozent) genannt. Die dadurch gewonnene Zeit würde ihnen stattdessen für strategische Tätigkeiten zur Verfügung stehen. 


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Schlagworte zum Thema:  Wissensmanagement, Bewerbermanagement, OnBoarding, Krankmeldung

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