11.06.2014 | Recruiting

Wieder Geld für die Anwerbung ausländischer Fachkräfte

Junge Fachkräfte aus Europa sollen leichter nach Deutschland kommen können.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wenn der Bundestag zustimmt, könnte das Projekt "Mobi-Pro-EU" wieder aufleben. Damit wird die Anwerbung junger Fachkräfte aus dem EU-Ausland gefördert.

Das Bundesarbeitsministerium will mehr Geld für die Anwerbung der Fachkräfte aus den EU-Staaten bereitstellen. Wie die Nachrichtenagentur dpa erfuhr, soll der Finanzrahmen des Programms Mobi-Pro-EU auf insgesamt 448,1 Millionen Euro ausgeweitet werden – das sind rund 27 Millionen Euro mehr als bislang veranschlagt. Die Erhöhung ist vorbehaltlich der Zustimmung des Bundestags zum Bundeshaushalt 2015.

Das Projekt war kurzfristig eingestellt worden

Junge Einwanderer, die in Deutschland eine Stelle annehmen, können sich über Mobi-Pro-EU unter anderem die Kosten für die Anreise und einen Sprachkurs erstatten lassen. Bereits bis März hatten rund 9.000 Interessenten diese Unterstützung beantragt. Seit dem 8. April wurden wegen des großen Andrangs keine neuen Anträge mehr entgegengenommen

Fachkräftemangel aber oft hausgemacht

Im "Nationalen Bildungsbericht" kommen die Autoren allerdings gerade zu dem Schluss, dass der Fachkräftemangel weitestgehend hausgemacht sei. Mehr Ausbildung statt Anwerbung im Ausland lautet die Empfehlung.

Schlagworte zum Thema:  Recruiting, Fachkräftemangel

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