Ranking Online-MBA

Das US-Magazin U.S. News & World Report hat sein Ranking zu Online-MBAs veröffentlicht. Den ersten Platz teilen sich zwei Business Schools. 

Im aktuellen Ranking des US-Magazins zu den Online-MBAs liegen in diesem Jahr die Kelley School of Business an der Indiana University (Vorjahr Platz 2) und die Kenan-Flagler Business School an der University of North Carolina (Vorjahr Platz 4) gemeinsam auf dem ersten Platz. Auf Platz 3 folgt die Tepper School of Business an der Carnegie Mellon University (Vorjahr Platz 2). Platz 4 belegt die Hough Graduate School of Business an der University of Florida (Vorjahr Platz 6), gefolgt von der USC Marshall School of Business an der University of Southern California.

Mehr MBA-Programme, mehr Studenten

Bewertet wurden in diesem Jahr 285 Programme und damit mehr als je zuvor. Im vergangenen Jahr waren es noch 267 Programme. Dabei gibt es diesmal drei prominente Neueinsteiger: die University of Michigan, die Southern Methodist University und die Graduate School of Management an der University of California Davis.

Auch die Zahl der Studenten wächst. So sind in den zwölf besten Online-MBAs 4.822 Studenten eingeschrieben. Allein an der Kelley School of Business sind es 934, an der Kenan-Flagler Business School 905 Studenten. An der Isenberg School of Management der University of Massachusetts Amhers (Platz 17) sind es sogar 1.403.

Große Preisunterschiede bei Online-MBA

Auffallend sind die enormen Preisunterschiede der Online-Programme, die in keinem Zusammenhang mit der Platzierung im Ranking zu stehen scheinen. Während der MBA bei Kenan-Flagler 124.345 Dollar kostet, sind es bei der Kelley School nur 67.830 Dollar. Das ist ein Unterschied in Höhe von 61.337 Dollar bei den beiden erstplatztierten Programmen. Am Wisconsin MBA Consortium (Platz 9 im Ranking) liegen die Studiengebühren dagegen sogar nur bei 23.250 Dollar.

Basis der Bewertung ist eine komplizierte Formel, in die fast 50 Kriterien in fünf Kategorien einfließen: Engagement der Studenten (28 Prozent), Selektivität bei der Zulassung (25 Prozent), Peer Reputation (25 Prozent), Referenzen und Training der Dozenten (11 Prozent) und Service für die Studenten und Technologie (11 Prozent). bei der Rangliste werden ausschließlich US-Programme berücksichtigt.

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