Ranking: FT bewertet europäische Business Schools

Die neue Plattform "Future of Management Alliance", zu der sich unter Führung der Londoner Imperial College Business School fünf Managerschulen - darunter auch die ESMT in Berlin - zusammengeschlossen haben, ermöglicht es ihren Mitgliedern, künftig auch Holografie im MBA-Studium einzusetzen.

Mithilfe dreidimensionaler Projektionen auf der neuen Plattform "Future of Management Alliance" können Professoren zum Beispiel Vorlesungen halten oder in Realzeit Fragen der Studenten beantworten. Auch Gastreferenten können ins Klassenzimmer geholt werden. Erstmals wurden Teilnehmerinnen aus New York und Los Angeles bei der Veranstaltung der Imperial College Business School "Women in Tech: The Inside Story" am 1. November live in den Raum projiziert.

Vorlesungen in verschiedenen Klassenzimmern

Die Technologie wurde von dem kanadischen Unternehmen AHRT Media entwickelt und von der Imperial College Business School adaptiert. Sie ermöglicht es, dass Professoren oder Referenten in einem der Studios in den USA, Kanada und Singapur in 3D und Realzeit mit den Studenten interagieren. Vorlesungen können so gleichzeitig in mehreren Klassenzimmern an verschiedenen Orten abgehalten werden. An Diskussionsrunden können reale Personen vor Ort gemeinsam mit virtuellen Projektionen teilnehmen.

Ziel sei es jedoch nicht, mit Hologrammen den realen Unterricht zu ersetzen, sondern die Lernerfahrungen anzureichern, erklärt David Lefevre, Direktor von Edtech Lab an der Imperial College Business School. So biete die Technologie den Professoren mehr Flexibilität, um zum Beispiel auch auf Reisen den regelmäßigen Kontakt mit den Studenten halten zu können. Zudem erweitere sie die Möglichkeiten, den Studenten mehr Vorträge und Erfahrungsberichte von globalen Managern und Influencern anbieten zu können. 

Schlagworte zum Thema:  MBA