Auch in diesem Jahr ist das IMD in Lausanne die Business School mit den weltweit besten offenen Managementkursen. Bei dem Ranking der Financial Times wurden diesmal 80 Schulen gelistet. Beste deutsche Schule ist die ESMT.

Die Schweizer Schule IMD erreichte damit im FT-Ranking bereits zum siebten Mal einen Spitzenplatz. Vor allem die Teilnehmer bewerten die Kurse gut. So gehört die Managerschule bei acht von zehn Kriterien der Teilnehmerbewertung zu den drei besten Business Schools. Bei Lehrmethoden/Lernmaterial und Zielerreichung liegt sie sogar auf Platz 1.

Auf Platz 2 liegt die britische Oxford Said School of Business, die sich damit um zwei Plätze verbesserte. Platz 3 belegt die spanische IESE Business School (Vorjahr Platz 2), gefolgt von der Harvard Business School als bester US-Schule. Auf Platz 5 steht INSEAD, das sich um zwei Plätze verbesserte.

Die Stanford Graduate School of Business gewinnt sechs Plätze und landet auf Rang 7. Die Chicago Booth School Business verbessert sich sogar um elf Plätze auf Platz 8.

Beste chinesische Schule ist das Antai College of Economics and Management an der Shanghai Jiao Tong University auf Platz 17. Im Vorjahr lag sie noch auf Platz 32. Die China Europe International Business School (CEIBS), die auch einen Campus in Zürich hat, muss dagegen Federn lassen. Sie verliert neun Plätze und steht auf Rang 30. 

ESMT ist beste deutsche Business School

Beste deutsche Schule ist die ESMT auf Platz 11 (Vorjahr Platz 8). Die ESCP Europe, die auch mit einem Standort in Berlin vertreten ist, liegt auf Platz 37 (Vorjahr Platz 27). Die Frankfurt School of Finance & Management landet auf Platz 72 und kann sich damit um zwei Plätze verbessern.

Die WHU - Otto Beisheim School of Management ist auf Platz 60 erstmals im Ranking dabei und landet beim Kriterium "Wachstum" sogar auf Platz 1. Die Schule hat ihr Kursangebot in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut.

Mindestumsatz ist Vorgabe im Ranking

Dass nicht mehr deutsche Schulen vertreten sind, liegt vor allem an der Vorgabe von einem Mindestumsatz in Höhe von zwei Millionen Dollar im Bereich der offenen Kurse. Viele Schulen liegen deutlich darunter. Grund dafür ist nicht zuletzt der zersplitterte Markt in Deutschland, in dem Weiterbildung vorwiegend in den Händen von nicht-akademischen Anbietern liegt.

Neueinsteiger sind - neben der WHU - die Olin Business School an der Washington University auf Platz 32, die amerikanische Rutgers Business School auf Platz 67, das Irish Management Institute auf Platz 78, die französische Audencia Business School auf Platz 79 und die ISCTE Business School in Portugal auf Platz 80.

Weniger Platzhirsche aus den USA 

Auffallend ist die geringe Präsenz der US-Schulen mit lediglich elf Schulen unter den 80 gerankten. Frankreich ist mit neun Schulen vertreten, Großbritannien mit sechs Schulen. Der Rest ist weltweit gestreut, darunter auch Schulen aus Argentinien, Ägypten, Costa Rica und Peru.

Bewertet werden 16 Kriterien, darunter das Kursdesign, die Qualität der Teilnehmer und das Erlernen neuer Fähigkeiten, aber auch die Zahl der Teilnehmerinnen, die Diversität der Dozenten sowie die Unterkunft und Verpflegung.

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