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Programm „Mobi Pro“ zieht vor allem Spanier an

Die meisten Mobi-Pro-Teilnehmer stammen aus Spanien.
Bild: Haufe Online Redaktion

Unternehmen, die über das Förderprogramm der Bundesregierung für junge Arbeitslose aus anderen EU-Ländern, kurz „Mobi Pro“, Auszubildende rekrutieren, können vor allem Spanier einstellen. Von dort stammen laut Statistik die meisten Programmteilnehmer.

Von Januar 2013 bis Juli 2014 beantragten die Förderung 5.642 Spanier, das waren 61,5 Prozent der 9.177 Auszubildenden und jungen Fachkräfte aus ganz Europa. Das geht aus einer Zwischenbilanz der Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der "Passauer Neuen Presse" vorliegt. Nach den Spaniern folgten mit weitem Abstand Ungarn (527/5,7 Prozent), Italiener (487/5,3 Prozent), Portugiesen (407/4,4 Prozent).

Das Programm war 2013 ins Leben gerufen worden, als Beitrag zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit in der EU. Es erfreute sich derart großer Beliebtheit, dass es kurzfristig ausgesetzt wurde. Nun fördert es nur noch Auszubildende. Finanziert werden unter anderem Sprachkurse, Reisekosten und der Lebensunterhalt.

dpa / Haufe Online Redaktion

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