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Probleme beim Anwerben von Führungskräften aus dem Ausland

Der Zugang zum Markt ist eine große Hürde bei der Rekrutierung im Ausland.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Schon gut jedes zweite Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern gibt in einer Studie an, nach Führungskräften im Ausland zu suchen. Die häufigsten Hürden sind dabei bereits alt bekannte. So scheinen unter anderem Sprachunterschiede noch immer ein Problem zu sein.

Als größte Hürde bei der internationalen Manager-Rekrutierung nennen die 200 befragten Personalverantwortlichen in der Studie Sprachdifferenzen (43 Prozent), gefolgt von fehlendem Zugang zu potenziellen Kandidaten im Ausland (34 Prozent) und Differenzen aufgrund der Landesmentalitäten (ebenfalls 34 Prozent).

"Mangelnder Zugang zu geeigneten Kandidaten ist auch bei nationalen Manager-Rekrutierungen die größte Hürde. Im Ausland ist das Problem jedoch noch gravierender und führt häufig dazu, dass der Pool an Kandidaten zu klein ist für ein professionelles Auswahlverfahren", so Thomas Bockholdt, Managing Partner der Personalberatung Intersearch Executive Consultants. Das Unternehmen hat die Studie unter 200 Personalverantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern durchgeführt.

Personalberater unterstützen - doch jeder fünfte Anbieter enttäuscht

37 Prozent der befragten Unternehmen nehmen deswegen bereits professionelle Unterstützung für die internationale Manager-Rekrutierung in Anspruch, so das Ergebnis der Studie. Doch offenbar überzeugen nicht alle Personalberatungen in dieser Disziplin: 22 Prozent der Unternehmen geben an, nicht zufrieden zu sein mit den gebotenen Leistungen. Bei anderen abgefragten Personaldienstleistungen liegt diese Quote bei maximal 16 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Recruiting, Führungskräfte, Talent Management

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