31.08.2011 | HR-Management

Neues Master-Studium mit Studienschwerpunkt "BGM"

Die moderne Arbeitswelt fordert mehr und mehr ihren Tribut – mit dem Ergebnis, dass die Zahl psychischer Erkrankungen rasant in die Höhe geschossen ist. Unternehmen können es sich nicht länger leisten, auf ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu verzichten. Worauf es dabei ankommt, können Personaler neuerdings auch an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) lernen.

Personalverantwortliche, die mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)  betraut werden, benötigen umfassende und gleichzeitig spezifische Kompetenzen: Zum einen, um selbst eigene Konzepte und Bausteine entwickeln zu können, die optimal zum jeweiligen Betrieb und den Gesundheitsrisiken sowie -potenzialen der Mitarbeiter passen. Zum Anderen sind sie auch die entscheidende Schnittstelle zu externen Gesundheitsdienstleistern, welche die Umsetzung einzelner Maßnahmen übernehmen können. Auch Unternehmen, die komplette BGM-Projekte an Externe vergeben, benötigen eigene Fachkompetenzen, um die Qualität, Effektivität und vor allem Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Angebote beurteilen zu können.

 

Berufsbegleitend zum BGM-Experten

Mit dem neuen Master-Studiengang der DHfPG machen Unternehmen ihre Fach- und Führungskräfte fit für diese komplexen Anforderungen. Das zweijährige Master-Studium verbindet ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen und kann somit mit den beruflichen Verpflichtungen in Einklang gebracht werden. Durch die Wahl von zwei Studienschwerpunkten wird das Master-Studium in der Studienrichtung Prävention und Gesundheitsmanagement genau auf die aktuellen Entwicklungen im Bereich BGM zugeschnitten. So kann beispielsweise der Studienschwerpunkt BGM mit den Themen Coaching, Stressmanagement/Entspannung, Gewichtsmanagement, Präventives Training oder Rehabilitatives Training kombiniert werden.

 

Bachelor-Studiengänge für Nachwuchskräfte

Soll die Umsetzung einzelner BGM-Bausteine im Unternehmen selbst erfolgen – sei es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit oder, um unabhängig von externen Anbietern zu sein – dann würden sich auch die Bachelor-Studiengänge der DHfPG anbieten. Das dreijährige, duale Bachelor-Studium verbindet eine Ausbildung in einem Unternehmen und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen. Als Studienrichtungen stehen zum Beispiel Ernährungsberatung oder Gesundheitsmanagement zur Verfügung.

 

Nebenberuflicher IHK-Zertifikatslehrgang als Direkteinstieg

Für Unternehmen, die direkt einsteigen wollen, bietet sich beispielsweise der nebenberufliche IHK-Zertifikatslehrgang „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ der BSA-Akademie, dem Schwesterunternehmen der staatlich anerkannten Hochschule, an.

 

Weitere Informationen sowie Hinweise zu optimalen Qualifikationsmöglichkeiten bietet auch die bundesweite Initiative "Gesundheit im Betrieb selbst gestalten" unter www.gesundheitimbetrieb.de.

 

Hinweis: Unter der Überschrift "Unternehmen im Stresstest" hat sich das Personalmagazin in Ausgabe 6/2011 ausführlich mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement auseinander gesetzt.

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