28.11.2012 | MBA

Neues Business-School Ranking

Der Sieger des diesjährigen Rankings ist die London Business School.
Bild: Stockbyte

MBA-Studiengänge sind populär. Bei der Wahl der Business School spielt deren internationales Ansehen eine wichtige Rolle. In diesem Jahr hat es ein deutscher Anbieter unter die ersten 20 des internationalen Business School-Ranking der "Bloomberg Businessweek" geschafft.

An der Spitze des internationalen Ranking der "Bloomberg Businessweek", das alle zwei Jahre erscheint, steht die London Business School, die sich 2010 noch mit dem fünften Rang zufrieden geben musste. Auf Platz zwei gerutscht ist der ehemalige Spitzenreiter Insead, Fontainebleau, vor der IE Business School, Madrid, die ihre Stellung verteidigen konnte. Es folgen Queens (2010: Platz 2) und die Said Business School, Oxford (2010: Platz 18). Rang sechs eroberte  ESADE, Barcelona (2010: Rang 4), Rang sieben Richard Ivey School of Business inWestern Ontario (2010: Rang 6). Auf Platz acht sah die Wertung  IESE, Madrid, (2010: Rang 12) und auf Platz neun IMD, Lausanne (2010: Rang 7) sowie auf Rang zehn McGill (Desoutels), Montreal (2010: Rang 11).

Eine deutsche Business School gelistet

Höchster Neueinsteiger ist auf Rang 12 die deutsche Mannheim Business School. Sie ist die einzige deutsche Business School, die es in das Ranking geschafft hat. Neu im Ranking ist auf Platz 13 auch das Imperial College London. Weitere Neueinsteiger sind auf Platz 17 Erasmus aus Rotterdam und auf Platz 18 die Hong Kong University of Science und Technology.

Das Ranking der amerikanischen Business-Schools, das getrennt geführt wird, sieht Chicago Booth vor Harvard, Pennsylvania und Stanford.

Über die Erhebungsmethode

Für  das Ranking gewertet wurden 10.439 Antworten von MBA-Absolventen  von 114 Schulen in Nordamerika, Europa und Asien. Die Studenten beurteilten die Programme nach Lehrqualität, Karriere-Services und anderen Aspekten auf einer zehn-Punkte Scala. Anschließend wurden die aktuellen Ergebnisse mit denen von 2010 und  2008 kombiniert und gewichtet (2012 mit 50 Prozent, 2010 und 2008 mit 25 Prozent).  Die zweite Beurteilung, die in das Ranking einfließt, kommt von Personalverantwortlichen aus 566 Unternehmen. Als dritte Komponente wurde das intellektuelle Kapital der 82 in die Schlusswertung aufgenommenen Business Schools anhand der Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen während der letzten zwei Jahre.

Schlagworte zum Thema:  MBA, Business School

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