24.09.2015 | New Work

Neue Herausforderungen an die Führungskräfteentwicklung

In der Führungskräfteentwicklung sind gute Konzepte gefragt, um Chefs für die schnelle neue Arbeitswelt fit zu machen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Digitalisierung und ihre Folgen stellen neue Herausforderungen an die Führung. Gleichzeitig haben Führungskräfte neue Anforderungen an HR. Um die Führungskräfte fit für die Zukunft zu machen und langfristig zu binden, muss auch die Führungskräfteentwicklung überdacht werden.

Von allen Megatrends, die aktuell die Arbeitswelt bewegen, ist die Digitalisierung sicherlich einer derjenigen, die Mitarbeitern, Führungskräften und Personalern am meisten abverlangt. Denn im Zuge der Digitalisierung wird von allen Akteuren nicht nur mehr IT-Know-how gefordert, sondern auch andere Fähigkeiten.

Führung: Soft Skills werden immer wichtiger

So hat etwa eine gemeinsame Studie des Beratungsunternehmen Ingenics AG und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO) zum Thema "Industrie 4.0" gezeigt, wie wichtig weiche Faktoren für den Erfolg von Führungskräften in einer digitalisierten Arbeitswelt sind. Die befragten Entscheider forderten, dass in allen Bereichen neben der IT-Kompetenz auch soziale Fähigkeiten ausgebaut werden müssten.

Auch eine Studie des Unternehmensberaters Staufen hat gezeigt: Eine gute Führung wird im Zeitalter von Industrie 4.0 wichtiger denn je – davon ist die Mehrheit (71 Prozent) der befragten Firmenvertreter überzeugt.

Allerdings: Den meisten Führungskräften fehlt es der Staufen-Befragung zufolge bisher noch an den dafür nötigen Soft Skills. Vor allem bei der Kommunikationsfähigkeit der "Chefs 4.0" sehen die Befragten noch einigen Nachholbedarf.

Schlagworte zum Thema:  Führungskräfteentwicklung, Personalentwicklung, Digitalisierung

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