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Nachfolgemanagement: Familienbetriebe tun sich schwer

Nachhaltiges Personalmanagement zeichnet sich auch durch eine funktionierende Nachfolgeplanung aus. Für Familienbetriebe ist dies ein besonders emotionales Thema, wenn der Senior die Führung abgeben soll. TNS Emnid ist im Auftrag der Deutschen Unternehmerbörse den Gründen für gescheiterte Unternehmensübergaben auf den Grund gegangen.

Der Hauptgrund für gescheiterte Unternehmensübergaben innerhalb der Familie liegt darin, dass der Senior nicht loslassen kann. Das meinen 84 Prozent der Unternehmer, so das Umfrageergebnis. An zweiter Stelle sieht die Mehrheit der Unternehmer (77 Prozent) den Grund, dass der Sohn beziehungsweise die Tochter zur Übernahme gedrängt wurde. Als dritte Ursache für gescheiterte Übergaben innerhalb der Familie vermuten 73 Prozent der Unternehmer Streitigkeiten unter den Kindern.

 

Wenig Vertrauen in den eigenen Nachwuchs

Allerdings trauen die Senioren ihrem Nachwuchs auch nicht viel zu: Zwar übergeben drei von vier Unternehmenseigentümer ihr Geschäft an die Tochter oder den Sohn, doch nur knapp die Hälfte halten diese Übergabe auch für erfolgversprechend. Umso größer das Unternehmen ist, desto weniger Vertrauen herrscht bei der Übergabe an den eingenen Nachwuchs.

Auch jüngere Inhaber (unter 50 Jahren) sehen der Übergabe jetzt schon pessimistisch entgegen: Nur 39 Prozent rechnen dabei langfristig mit großem Erfolg.

Die ausführlichen Umfrage-Ergebnisse können Sie unter www.dub.de abrufen.

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