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| Motivation

Weniger produktiv nach der Zeitumstellung

Wer hat an der Uhr gedreht? Die Zeitumstellung bereitet einigen Schwierigkeiten.
Bild: Digital Vision

Wer heute seine Mitarbeiter motivieren will, muss sich besonders ins Zeug legen - dank der Zeitumstellung vom vergangenen Wochenende. Einige Arbeitnehmer fühlen sich durch den Wegfall der einen Stunde Schlaf weniger produktiv im Job, so das Ergebnis einer Umfrage.

Die weltweit von Monster durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass fast jeder vierte Befragte annimmt, die Zeitumstellung wirke sich negativ aus: Sie haben das Gefühl, im Job weniger produktiv zu sein. Dagegen behaupten 40 Prozent der Befragten, dass die Zeitumstellung – unabhängig in welche Richtung – sie nicht tangiert und sie überhaupt keinen Unterschied bemerken.

Allerdings behaupten auch 27 Prozent, dass sie sich produktiver fühlen und elf Prozent geben an, immerhin etwas produktiver zu sein nach der Zeitumstellung.

Mar Ellen Slayter, Expertin für Karriereberatung bei Monster empfiehlt, die schwierigsten Aufgaben, die ein Maximum an Konzentration und Effizienz abverlangen, zu den Zeiten zu erledigen, wenn das eigene Aufmerksamkeits- und Energielevel am höchsten ist. Damit werde das meiste aus der Arbeitszeit herausgeholt.

Nordamerikaner weniger beeinflusst als Europäer

Nach Regionen aufgeschlüsselt zeigen die Zahlen, dass 43 Prozent der Befragten aus Nordamerika (USA und Kanada) keinen Unterschied in der Produktivität wahrnehmen. Dagegen gaben nur 35 Prozent der befragten Europäer die gleiche Antwort. Etwa 41 Prozent in Europa glauben, durch die Zeitumstellung produktiver zu sein, in Nordamerikaner fast 37 Prozent.

Rund 2.000 Arbeitnehmer weltweit haben vom 4. bis zum 17. Februar 2013 an der Online-Umfrage teilgenommen. Es wurde nur eine Stimme pro Nutzer bei der Auswertung berücksichtigt. Die Befragungen ist nicht repräsentativ, sondern spiegelt die Meinung der Nutzer von Monster wider.

Haufe Online Redaktion

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