| Mobiles Lernen

Studienmaterial in digitaler Form liegt weiter vorne

Personaler halten für mobiles Lernen nach wie vor digitales Studienmaterial im PDF-Format am wichtigsten.
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Das beliebteste mobile Lernformat unter deutschen HR-Managern ist weder die App noch das Webinar – sondern nach wie vor das PDF. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die auch Aufschluss darüber gibt, was sich die Personaler von Tutoren beim mobilen Lernen erwarten.

Mobile Lerntechnologien nehmen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung einen immer höheren Stellenwert ein: Laut einer Befragung von TNS Infratest halten diese bereits 85 Prozent der Personaler für wichtig oder sehr wichtig. Zum Vergleich: Vor drei Jahren waren es noch 77 Prozent. Das Marktforschungsinstitut hat die Studie im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 HR-Managern durchgeführt.

PDF weiterhin am beliebtesten

Die Studienautoren wollten dabei von den Befragten wissen, welche Lernformate diese in der beruflichen Aus- und Weiterbildung am wichtigsten halten. Dafür gaben sie sechs Lernformate vor, die die befragten Personaler nach Relevanz bewerten sollten: PDF, Lernsoftware, Webinar, Online-Campus, Lern-MP3/Lern-Video und Lern-App. Dabei stellte sich heraus, dass das PDF nach wie vor das beliebteste mobile Lernmedium unter Deutschlands Personalern ist: 92 Prozent der Befragten geben an, dieses Format sei ihnen wichtig bis sehr wichtig. Darauf folgen Lernsoftware, die 85 Prozent für wichtig bis sehr wichtig halten, Webinare (81 Prozent), Online-Campus (78 Prozent) und Lern-MP3/Lern-Video (75 Prozent). Die Lern-Apps landeten auf dem letzten Platz mit 66 Prozent Zustimmung.

Tutor soll Fragen zum Lernstoff beantworten

Des Weiteren wurden die HR-Manager danach gefragt, wie wichtig ihnen die Begleitung des mobilen Lernen durch einen Tutor sei. Wie im Vorjahr ist dies für 93 Prozent der Befragten wichtig bis äußerst wichtig. Den HR-Managern wurde zudem eine Liste von sechs Tutorenaufgaben vorgelegt, aus denen sie maximal drei besonders wichtige Funktionen aussuchen konnten.  In erster Linie sollen die Tutoren demnach Fragen zum Lernstoff beantworten (63 Prozent). Priorität zwei hat den Befragten zufolge die Rückmeldung zum Wissensstand und Lernfortschritt (47 Prozent). Auf Platz drei steht mit 36 Prozent die Aufgabe, beim Transfer des Stoffes in die berufliche Praxis zu unterstützen. Auf Rang vier sehen die Befragten die Aufgabe, Ansprechpartner bei der Suche nach ergänzenden Informationen zu sein (35 Prozent). 28 Prozent verstehen Tutoren als Ansprechpartner bei Motivationsproblemen und 24 Prozent als Förderer von eigenverantwortlichem Lernen.

Schlagworte zum Thema:  Lernen, Mobile, Digital

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