10.11.2016 | Top-Thema Mobile Recruiting

Sieben goldene Regeln für Mobile Recruiting

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An alles gedacht? Beim Mobile Recruiting sollten Personaler sieben Regeln beachten.
Bild: Corbis

Smartphones haben den Jobmarkt erobert: Zwei Drittel der Jobsuchenden informieren sich heute mobil über Stellenangebote. Funktionieren die Inhalte auf dem Smartphone nicht, springen die Kandidaten schnell ab. Beachten Sie deshalb folgende Regeln für Mobile Recruiting.

Mobile Recruiting bedeutet mehr als nur die mobil-optimierte Gestaltung von Stellenanzeigen. Arbeitgeber, die potenziellen Bewerbern die Kontaktaufnahme mit dem Smartphone so leicht wie möglich machen wollen, sollten auch die Inhalte der Stelleninserate entsprechend anpassen sowie mobile Kontakt- und Bewerbungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. In der Praxis empfehlen sich für HR-Verantwortliche, die keinen Bewerber verpassen wollen, sieben goldene Regeln für Mobile Recruiting.

Regel eins: Machen Sie Ihre Stellen mobil auffindbar

Egal ob in Ihrem Karrierebereich oder auf einer Jobbörse – Ihre Stellenanzeigen sollten auf Seiten eingebunden sein, die für Mobilgeräte optimiert sind. Erstens, weil Kandidaten sich sonst möglicherweise frustriert abwenden. Zweitens, weil mobil-optimierte Webseiten in den Google-Suchergebnissen weiter oben in der Trefferliste auftauchen als Webseiten ohne Mobiloptimierung.

Regel zwei: Sorgen Sie für eine gute Lesbarkeit auf Mobilgeräten

Muss ein Bewerber sich erst mühsam heranzoomen, um Ihre Stellenbeschreibung lesen zu können, verzichtet er möglicherweise einfach darauf. Machen Sie sich klar: Die Aufmerksamkeitsspanne bei der Nutzung von Mobilgeräten ist nachweislich kürzer als am Desktop. Und selbst wenn der Kandidat sich die Zeit nimmt, gewinnt er keinen besonders innovativen ersten Eindruck von Ihrem Unternehmen.

Regel drei: Machen Sie das Wichtigste auf einen Blick erkennbar

Der klassische Aufbau einer Stellenanzeige funktioniert für die Smartphone-Ansicht weniger gut. Schließlich entscheiden wenige Sekunden darüber, ob der Kandidat die Stelle als relevant erachtet. Gleichzeitig ist der sichtbare Bereich auf dem Handydisplay begrenzt. Der Ausschnitt, den der Bewerber auf dem Smartphone zuerst sieht, ist daher für Schlüsselinformationen reserviert. Hier sollten zu Beispiel Jobtitel, Standort, Art der Anstellung und Aktualität der Stellenausschreibung erkennbar sein.

Regel vier: Geben Sie Bewerbern weitere, mobil-optimierte Informationen

Haben Sie das Interesse des Kandidaten für Ihre Stelle geweckt, geht es darum, mit über die Stellenanzeige hinausgehenden Informationen zu punkten: Mobile Kartenanbieter machen Ihren Standort und seine Umgebung per Klick erlebbar, verknüpfte Kontaktdaten ermöglichen eine mühelose Kontaktaufnahme und auch Informationen zur Unternehmenskultur sollten in Ihrem Karrierebereich mobil optimiert sein.

Regel fünf: Ermöglichen Sie eine direkte Kontaktaufnahme

Vor allem bei schwer zu besetzenden Positionen können Sie künftig nicht mehr erwarten, dass Bewerber erst mehrseitige Formulare durcharbeiten, um danach geduldig auf Ihre Reaktion zu warten. Geben Sie Kandidaten die Möglichkeit, für erste Fragen auch mobil unkompliziert Kontakt zu Ihnen aufzunehmen, bringt das Sympathiepunkte und verkürzt nebenbei noch die Time-to-hire. Kostenfreie Lösungen wie die Job Messenger App lassen sich einfach auf der eigenen Karriereseite oder bei Jobbörsen einbinden.

Regel sechs: Stellen Sie mobile Bewerbungsmöglichkeiten zur Verfügung

Verhindern Sie einen Medienbruch: Verlinken Sie nur dann auf Ihr Bewerbermanagementsystem, wenn es mobil optimiert ist. Wenn nicht, ermöglichen Sie Ihren Kandidaten eine mobile Bewerbung, etwa indem Sie kostenfreie Lösungen wie die 1-Click-Bewerbung von StepStone anbieten.

Regel sieben: Geben Sie mobil-optimierte Infos zum Bewerbungsstatus

Menschen gewöhnen sich immer mehr daran, Informationen individuell und on demand zu bekommen. Aus diesen Erfahrungen ergeben sich früher oder später auch Ansprüche für den Bewerbungsprozess. Bewerber werden es zu schätzen wissen, wenn sie den Status ihrer Bewerbung mit ihrem Handy abfragen können – wann immer sie das möchten. Unternehmen, die potenziellen Kandidaten eine solche Möglichkeit bieten, entlasten die Personalabteilung und verbessern gleichzeitig die viel beschworene Candidate Experience.

 

Autorin: Inga Rottländer, PR Manager bei StepStone Deutschland

Schlagworte zum Thema:  Mobile Recruiting, Recruiting

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