29.06.2011 | HR-Management

Mobile Learning weiter auf Wachstumskurs

"Mobile Learning" entwickelt sich in deutschen Unternehmen zur tragenden Säule des digitalen Lernens – neben "Blended Learning", dem auch künftig die größte Bedeutung für die betriebliche Weiterbildung attestiert wird. Das belegt die Trendstudie MMB Learning Delphi 2011.

In diesem Jahr haben sich 76 Expertinnen und Experten an der Online-Befragung beteiligt. Zu den Befragten gehören E-Learning-Dienstleister und -Anwender, Forscher und Berater ebenso wie Vertreter von öffentlichen Einrichtungen und Medien. Zum mittlerweile sechsten Mal schätzten die Teilnehmer ein, wie der Stand der betrieblichen Weiterbildung und des digitalen Lernens heute ist – und wie die Entwicklung in drei Jahren aussehen wird.

Ein zentrales Ergebnis der Experteneinschätzung: Unternehmen werden auch künftig auf die Mischung von traditioneller Weiterbildung und E-Learning setzen. "Blended Learning" führt wie in den Vorjahren die Liste der erfolgversprechenden Lernformen an. Dahinter konnte sich auf Anhieb die 2011 neu aufgenommene Kategorie "Mobile/ Apps" auf dem zweiten Rang platzieren. Mobile Lernformen gelten drei Viertel der befragten Experten als Erfolg versprechende Lerntechnologien.

 

Mobile Learning als wichtigster E-Learning-Trend

Die Experten wurden auch wieder gebeten, spontan E-Learning-Trends ohne Vorgabe zu nennen. Der mit Abstand wichtigste Zukunftstrend ist danach "Mobile Learning". Ebenfalls eine große Zukunft wird "Social Media" beigemessen, gefolgt von "Game Based Learning/ Serious Games" (Platz 3 der Trendliste).

Bei der Bewertung von Szenarien für die Weiterbildung im Jahr 2014 setzen die Befragten besonders große Erwartungen in "Cloud-basierte Lerndienstleistungen". Auch der Trend zu "Open-Source-Lösungen" für das betriebliche Lernen hat sich gegenüber den Vorjahren deutlich verstärkt.

 

Größte Herausforderung für PEler: Umgang mit "Leaving Experts"

Erstmals wurde 2011 die Frage nach "vordringlichen Aufgaben der Personalentwicklung" gestellt. Unter den aufgelisteten PE-Aufgaben messen die befragten Experten der Herausforderung, das Wissen älterer, erfahrener Mitarbeiter zu speichern, die größte Bedeutung bei. Hier macht es sich bemerkbar, dass in den vergangenen Jahren wertvolles Wissen mit den "Leaving Experts" aus den Unternehmen gegangen ist.

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