0

| Mitarbeiterzufriedenheit

Auf der Suche nach dem Traumjob

Einer von drei Mitarbeitern hat laut einer Studie seinen Traumjob bereits gefunden.
Bild: www.f1online.de

Ein Drittel der Deutschen geht idealistisch an die Arbeit: So viele behaupten in einer Studie von sich, ihren Traumjob gefunden zu haben. Ebenso viele verbindet mit ihrem Job eine glückliche Vernunftsbeziehung: Zwar leben sie nicht ihren Traum, sind aber trotzdem zufrieden.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer Befragung, die Yougov im Auftrag des Personalberaters Robert Half unter 202 Mitarbeitern im kaufmännischen und Assistenzbereich durchgeführt hat. Ein Viertel der Befragten ist demnach noch auf der Suche nach dem Traumjob: So viele möchten ihre berufliche Situation verbessern. Jeder Zehnte ist allerdings desillusioniert und gibt an, die Hoffnung auf den Job seiner Träume aufgegeben zu haben.

Ein knappes Drittel arbeitet für den Broterwerb

Auch die Jobbörse Stepstone befragte dieser Tage 650 Arbeitnehmer zum Thema "Traumjob". Von diesen äußert mehr als jeder Dritte den Anspruch, dass ihre Arbeit in diese Kategorie fallen sollte. Knapp zwei Drittel meinen, ihr Job sollte ihnen die Möglichkeit geben, sich weiterzuentwickeln. Immerhin ein knappes Drittel geht pragmatisch an die Arbeit: Für sie ist der Job reiner Broterwerb.

Kaum jemand möchte Zeit mit der Familie opfern

Robert Half wollte auch von den Studienteilnehmern wissen, was sie bereit wären, für ihren Traumjob zu tun. Ein gutes Drittel beweist dabei Flexibilität: Sie würden dafür die Branche wechseln und sich in komplett neue Inhalte einarbeiten. 28 Prozent würden sich für den idealen Job weiterbilden. Immerhin knapp jeder Zehnte könnte sich vorstellen, für eine bessere Arbeit ein geringeres Gehalt zu akzeptieren; fast ebenso viele würden für den Job umziehen. Nur ein geringer Prozentsatz (4 Prozent) würde für den Traumjob Zeit mit seiner Familie opfern.

Unsympathische Chefs führen zu Absagen

Wer nach dem Traumjob sucht, bekommt auf dem Weg dorthin auch einige weniger attraktive Jobs angeboten. Daher fragten die Autoren die Teilnehmer auch, aus welchen Gründen sie frühere Angebote abgelehnt hatten. Dabei kam heraus, dass gut jeder Zweite schon vor Antritt der Stelle erkannte, dass diese ihn nicht glücklich machen würde. Jeder Fünfte hat bereits die Erfahrung gemacht, dass ihnen der künftige Chef unsympathisch oder die Aufgaben uninteressant erschienen. 17 Prozent störten sich an einer als unpassend empfundenen Firmenkultur, und lange Anfahrtswege waren bei 16 Prozent bereits einmal das K.O.-Kriterium.

Haufe Online Redaktion

Mitarbeiterzufriedenheit, Jobsuche

Aktuell

Meistgelesen