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Mitarbeiterbindung bei Apple: Aktien im Millionenwert

Nach dem Tod von Gründer Steve Jobs gibt Apple seinen Top-Managern einen gewichtigen Grund, die nächsten Jahre weiter für den iPhone- und Mac-Anbieter zu arbeiten. Spitzenkräfte wie Marketing-Chef Phil Schiller und der für die iPhone-Softwareplattform iOS zuständige Scott Forstall haben die Aussicht auf je 150.000 Aktien im heutigen Wert von gut 60 Millionen Dollar (43,5 Mio. Euro).

Die Aktienpakete werden jeweils zur Hälfte in den Jahren 2013 und 2016 gewährt, wie aus Apple-Mitteilungen an die Börsenaufsicht SEC vom Freitag hervorgeht. Unter anderem auch Finanzchef Peter Oppenheimer und der oberste Jurist Bruce Sewell können sich auf die Aktien freuen.

Der neue Apple-Chef Tim Cook bekam zum Amtstritt Ende August gleich die Aussicht auf eine Million Aktien gewährt, die Hälfte davon wird 2016 fällig, der Rest erst 2021. Eddy Cue, der kürzlich die Führung des gesamten Bereichs Internet-Software und -Dienste übernahm und schon damals mit einem Aktienpaket bedacht wurde, bekommt nochmals 100 000 Anteilsscheine. Einigen US-Beobachtern fiel das Fehlen des Designchefs und engen Jobs-Vertrauten Jonathan "Jony" Ive in den Mitteilungen auf. Allerdings sei er möglicherweise in einer Position, in der die Gewährung eines Aktienpakets nicht an die SEC gemeldet werden müsse, hieß es.

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