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| Employer Branding

Mitarbeiter halten Arbeitgebermarke für verbesserungswürdig

Die Arbeitgebermarke sollte in allen Medien transportiert werden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Nachwuchs- und Fachkräftemangel bedeutet zunehmenden Wettbewerb um die besten Talente. Unternehmen pflegen ihre Arbeitgebermarke heute daher mehr denn je. Fragt man ihre Mitarbeiter, zeigen sich jedoch deutliche Verbesserungspotenziale im Employer Branding, so eine neue Studie.

Immerhin 17 Prozent der 680 Befragten finden, dass der Auftritt mehr verspricht als das Unternehmen später hält. Die jüngeren Mitarbeiter sind noch kritischer: Bei der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen liegt dieser Wert der Zustimmung bei 26 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen nur bei zwölf Prozent. In der Befragung der Innofact im Auftrag der Frankfurter Kommunikationsberatung Klenk und Hoursch zeigt sich zudem, dass jeder Fünfte den Auftritt der Wettbewerber für besser hält (19 Prozent). Hier liegt die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen mit 26 Prozent viel höher als beispielsweise die der 50- bis 59-Jährigen (14 Prozent).

Arbeitgebermarke im Internet unterbelichtet

Fast ein Drittel (28 Prozent) der 680 Befragten findet, dass die Internetpräsenz verbessert werden sollte. Hier liegt der Wert bei den 16- bis 29-Jährigen mit 39 Prozent am höchsten, von den 30- bis 39-Jährigen finden dies immer noch 33 Prozent. 21 Prozent der Befragten finden, dass die Eigendarstellung zu wenig transportiere, was das Unternehmen ausmacht. Bei den jüngeren Mitarbeitern zwischen 16 und 29 Jahren sowie bei denen zwischen 30 und 39 Jahren liegen die Werte dabei über dem Schnitt (28 Prozent und 25 Prozent).

Jüngere Mitarbeiter als Berater - gerade für Social Media - einbinden

Insbesondere die jüngeren unter den Mitarbeitern könnten wertvolle Anregungen zur Kommunikation der Arbeitgebermarke geben und sollte entsprechend ernst genommen werden, rät Uwe Wache, Managing Partner bei Klenk und Hoursch. Denn Social Media entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Recruiting-Kanal. Gerade in Zeiten von Nachwuchs- und Fachkräftemangel wird es für Unternehmen wichtig, potenzielle Bewerber über alle Kanäle zu erreichen. Dazu gehören auch die eigenen Mitarbeiter als Multiplikatoren. Denn diese stehen häufig in direktem Kontakt mit potentiellen Kandidaten und gelten als glaubwürdige Meinungsgeber – beispielsweise zu Betriebskultur und Arbeitsatmosphäre.

Haufe Online Redaktion

Arbeitgebermarke, Social Media, Employer Branding

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