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Mehrheit der deutschen Manager nutzt Social Media

Social Media sind bei deutschen Managern auch beruflich beliebt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die meisten Führungskräfte setzen beruflich auf Xing, gefolgt von Linkedin. Facebook spielt hingegen kaum eine Rolle. Auch beim Recruiting werden soziale Netzwerke immer wichtiger. Allerdings gilt dies nicht für die Besetzung von Top-Führungspositionen, zeigt eine aktuelle Studie.

81 Prozent der deutschen Führungskräfte nutzen soziale Netzwerke wie Facebook, Xing & Co. für berufliche Themen. 73 Prozent verwenden Social Media auch im privaten Bereich. Im Beruf findet Xing mit 72 Prozent die mit Abstand größte Verwendung. Es folgen Linkedin (40 Prozent) und Facebook (12 Prozent). Im privaten Bereich führt ebenfalls Xing mit 52 Prozent, gefolgt von Facebook mit 32 Prozent und Linkedin (21 Prozent). Andere soziale Netzwerke wie Twitter, Youtube oder Google+ interessieren die Manager hingegen kaum. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der Personalberatung LAB & Company unter 817 deutschen Führungskräften.

Persönliche Kontakte bei der Besetzung von Spitzenpositionen entscheidend

Die Mehrzahl der Unternehmen setzt Social Media auch fürs Recruiting ein. Auch hier liegt Xing mit 51 Prozent vorne, vor Linkedin (24 Prozent) und Facebook (17 Prozent). Allerdings spielen soziale Netzwerke beim Recruiting von Top-Führungskräften noch immer eine untergeordnete Rolle. "Hier kommt es weiterhin vor allem auf exzellente persönliche Kontakte, Diskretion, Vertrauen und Erfahrung an", sagt Frank Beyer, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. Für die Besetzung von Positionen im unteren und mittleren Management würden die sozialen Medien in Zukunft jedoch eine immer stärkere Rolle einnehmen, so Beyer.

Schlagworte zum Thema:  E-Recruiting, Talent Management, Social Media

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