27.01.2012 | HR-Management

Mehr Arbeitgeber sperren Social Media

Ein wachsender Teil von Unternehmen unterbindet den Zugriff ihrer Mitarbeiter auf soziale Netzwerke. Darauf deutet eine Befragung von 1200 Projektmanagern in mehreren europäischen Ländern durch den Softwareanbieter Projektplace hin. Paradox: Zugleich spielen soziale Netzwerke fürs Projektmanagement eine immer wichtigere Rolle.

Die aktuelle Studie von Projektplace verzeichnet eine drastische Zunahme an Firmen, welche die Nutzung von sozialen Medien am Arbeitsplatz prinzipiell nicht gestatten. Fast 35 Prozent der befragten Projektmanager gaben an, dass die Unternehmenspolitik ihres Arbeitgebers den Einsatz von sozialen Medien verbiete. Bei der entsprechenden Befragung im Jahr 2010 lag dieser Wert noch bei rund 13 Prozent.

Insgesamt wurden 1200 Projektmanager aus Skandinavien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden in die Untersuchung einbezogen.

Das zweite zentrale Ergebnis der Befragung steht in einer gewissen Spannung zum ersten und lautet, dass mittlerweile 40 Prozent der Projektmanager soziale Netzwerke und Medien als Arbeitsinstrument einsetzen. Das ist ein Anstieg um 17 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2010, als die berufliche Nutzung sozialer Medien noch bei lediglich 23 Prozent lag.

 

42 Prozent sagen, soziale Medien machten sie produktiver

Die Studienergebnisse zeigen außerdem, weshalb der Einsatz von sozialen Medien im beruflichen Alltag beliebter geworden ist: 42 Prozent der Befragten gaben an, sie seien damit produktiver und die Kommunikation in den Projektteams funktioniere besser. Dabei halten sie die Kommunikation (40 Prozent) und das Teilen von Informationen (38 Prozent) für die Hauptzwecke von sozialen Netzen im Arbeitsalltag.

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