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Was sich hinter "Part-time"- und "Executive"-Programmen verbirgt

Um den MBA-Grad zu erlangen, gibt es verschiedene Wege und Programme.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wer eine geeignete Weiterbildung im MBA-Bereich sucht, kann bei den vielen verschiedenen Angeboten schnell die Übersicht verlieren: MBA, "part-time" oder "executive"? Wo die Unterschiede liegen, erklärt MBA-Expertin Bärbel Schwertfeger in der "wirtschaft und weiterbildung".

Wenn man sich auf die Suche nach MBA-Programmen macht, wird man schnell fündig bei Universitäten und Business Schools. Allerdings verwirrt zuweilen die Fülle an verschiedenen und nicht immer einheitlichen Begriffen, mit denen die Schulen für ihre Studienangebote werben: Mal ist von einem "Executive MBA" oder "EMBA" die Rede, mal von einem "MBA for Executives", einem "Part-time MBA" oder ganz schlicht von einem "MBA" ohne weitere Spezifizierungen. Was sich hinter den einzelnen Begrifflichkeiten verbirgt, hat die Journalistin Bärbel Schwertfeger in der Mai-Ausgabe der Haufe-Zeitschrift "wirtschaft und weiterbildung" zusammengefasst.

Part-time- versus Executive-MBA: die Erfahrung zählt

Die verschiedenen MBA-Programmen lassen sich laut Schwertfeger grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen: Part-time MBA und Executive MBA. Während die Part-Time-Variante im Grunde nichts anderes sei als ein Vollzeit-MBA, bei dem der Unterricht berufsbegleitend – meist am Wochenende oder am Abend – stattfinde, richte sich der Executive MBA an erfahrene Führungskräfte, erläutert Schwertfeger. Die beiden Systeme unterscheiden sich also primär durch die Zielgruppen, und da verwundert es auch nicht, dass die meisten Anbieter sich an der Berufserfahrung der Bewerber orientieren, um die Programme zu differenzieren. Schwertfeger führt aus, dass international die Regel gelte, dass Teilnehmer eines Executive MBA mindestens fünf Jahre Berufserfahrung und davon auch einige Jahre Führungserfahrung mit Budget- oder Personalverantwortung haben sollten. Denn wichtig sei bei Executive-MBA-Programmen auch die kollegiale Beratung.

Teilnehmer haben unterschiedliche Erwartungen an das Programm

So überrascht es nicht, dass die Teilnehmer eines Part-time MBA weniger Erfahrung vorweisen müssen als ihre Kollegen im Executive-Programm. Zudem unterschieden sich die beiden Zielgruppen auch in der Altersstruktur und in ihren Erwartungen, wie ein Vergleich aus der Praxis zeigt: Bei der WHU seien die EMBA-Teilnehmer laut Schwertfegers etwa durchschnittlich 38 Jahre alt, hätten acht Jahre Managementerfahrung und seien sehr international. Die Part-time-Studenten dagegen seien Ende 20 bis Mitte 30 und wollten ortsnah und am Wochenende studieren. Auch die Preise für die Programme unterschieden sich deutlich: Das EMBA-Programm kostete im Beispiel fast das Doppelte des Part-time-Programms, so Schwertfeger.

Den kompletten Artikel von Bärbel Schwertfeger finden Sie in Ausgabe 5/2013 der "wirtschaft und weiterbildung".

Haufe Online Redaktion

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