Harvard-Campus in Cambridge, Massachusetts, USA: Die Schule hat ihren Platz im US-Ranking von Businessweek verteidigt. Bild: Rose Lincoln/Harvard University News Office

In den MBA-Rankings des Wirtschaftsmagazins "Bloomberg Businessweek" führt die Harvard Business School die US-Rangliste an; bei der internationalen Rangliste liegt die MBA-Schule Insead mit Sitz in Frankreich und Singapur auf Platz eins.

Harvard, Wharton und die MIT Sloan School of Management haben die besten drei MBA-Programme bei den US-Schulen, wobei Harvard seinen Spitzenplatz bereits zum dritten Mal verteidigt und sich Wharton und das MIT beide jeweils um zwei Plätze verbessert haben.

Auf Platz vier und fünf folgen die Chicago Booth School of Business und die Stanford Graduate School of Business. Die Fuqua School of Business an der Duke University verliert drei Plätze gegenüber dem Vorjahr und kommt auf Rang sechs. Die Tuck School at Dartmouth büßt zwei Plätze ein und erreicht Rang sieben. Es folgen die Kellogg School of Management, die Columbia Business School und die Jones Graduate School of Business an der Rice University in Houston.

MBA-Ranking mit 85 US-Schulen

Insgesamt umfasst die US-Rangliste 85 Schulen. Im Vergleich zum Vorjahr sind vier Schulen nicht mehr dabei, dafür zwei Schulen neu dazugekommen. Neueinsteiger sind das Haslam College of Business an der University of Tennessee in Knoxville auf Platz 59 und das Saunders College of Business am Rochester Institute of Technology auf Platz 79. Das höchste Gehalt bekommen die MBA-Absolventen von Stanford, gefolgt von Harvard und Wharton.

Im Ranking der internationalen Schulen hat Insead das beste MBA-Programm und verdrängt die London Business School auf Platz zwei. Auf dem dritten Platz liegt die Iese Business School in Barcelona, gefolgt von der Oxford Saïd Business School und dem IMD in Lausanne.

Internationales MBA-Ranking mit zwei deutschen Schulen

Auch zwei deutsche Schulen haben es unter die 31 besten internationalen Schulen geschafft. Die Mannheim Business School landet auf Rang 14 und konnte sich damit um sechs Plätze verbessern. Die ESMT in Berlin kommt auf Platz 15. Die Universität St. Gallen erreicht Platz 17.

Damit ist Mannheim erstmals in den vier wichtigsten internationalen Ranglisten für MBA-Programme (Businessweek, Financial Times, Forbes, Economist) nicht nur die Nummer eins im deutschsprachigen Raum, sondern gehört auch zu den Top 20 in Europa und den Top 60 weltweit.

Insead schneidet vor allem bei der Befragung der Rekruiter und Alumni und der erfolgreichen Jobsuche gut ab. Die Absolventen von Mannheim finden am schnellsten einen Job, während die MBAs am Schweizer IMD die höchsten Gehälter bekommen.

Über das Businessweek-Ranking

Die Ranglisten werden alle zwei Jahre veröffentlicht und basieren auf Befragungen von Recruitern, Alumni und Studenten sowie dem Erfolg bei der Jobsuche und dem Gehalt. Dabei werden US-Schulen und internationale Schulen in zwei separaten Listen bewertet.

 

Das komplette MBA-Ranking der US-Schulen finden Sie hier.

Das komplette Ranking der internationalen Schulen finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  MBA, Weiterbildung, Personalentwicklung, Führungskräfteentwicklung

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