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| MBA-Ranking

Wo die meisten CEOs die Schulbank drücken

Ein Drittel der Fortune-500-CEOs hat einen MBA- Abschluss. Wo die CEOs studiert haben, zeigt ein Ranking.
Bild: Haufe Online Redaktion

Welche Business School hat die meisten CEOs hervorgebracht? Dieser Frage sind Autoren der "Financial Times" nachgegangen. Ihr Ranking zeigt: Die meisten CEOs haben ihren Abschluss in den USA gemacht – doch auch in Europa gibt es eine Schule mit überdurchschnittlich vielen CEO-Alumni.

Wer sich für ein MBA-Studium entscheidet, tut dies häufig, weil er sich dadurch einen Karrieresprung erwartet. Vielen Alumni gelingt dies; manche davon schaffen es sogar bis an die Spitze des Unternehmens. Die US-Wirtschaftszeitschrift "Financial Times" (FT) hat nun analysiert, welche Business Schools die meisten CEOs hervorgebracht haben.

Untersucht wurden die Schulen, die es ins diesjährige "Global MBA Ranking" der FT geschafft haben. Die Autoren zählten jeweils die Absolventen, die als Chief Executives ein Fortune-500-Unternehmen führen. Insgesamt verfügen in diesen Unternehmen 104 CEOs, also rund jeder dritte, über einen MBA-Abschluss.

Insead aus Paris ist erfolgreichste CEO-Schmiede Europas

Klarer Gewinner des CEO-Rankings ist die Harvard Business School, die auch als Sieger aus dem diesjährigen "Global MBA Ranking" hervorgegangen ist: 28 CEOs haben bisher an der US-Elite-Uni in Cambridge, Massachusetts, studiert. Das sind drei CEOs mehr als im Vorjahr, als die Financial Times das Ranking zum ersten Mal durchführte. Unter den Absolventen ist der deutsche Top-Manager Ulf Mark Schneider, CEO von Fresenius.

Harvard hatte kürzlich auch in einem weiteren FT-MBA-Ranking den ersten Platz belegt: Ende vergangenen Jahres waren die Autoren der Frage nachgegangen, welche Business School die meisten Milliardäre hervorgebracht hat.

Im nun vorliegenden CEO-Ranking folgt auf Harvard mit großem Abstand die französische Schule Insead mit Sitz in Paris und Singapur, wo neun spätere CEOs die Schulbank gedrückt haben. Fast ebenso viele, nämlich acht CEOs, haben an einer anderen Uni der so genannten "Ivy League" in den USA studiert, nämlich an der Stanford Business School. Unter den Alumni ist E-Bay-CEO John Donahoe.

Weiterhin schnitten die US-Schulen Chicago Booth, Wharton und Kellogg mit jeweils sechs Firmenlenkern gut ab. Unter den Kellogg-Absolventen ist Bill McDermott, CEO von SAP. In Chicago an der Booth School hat unter anderem Satya Nadella, CEO von Microsoft, studiert.

Zwei Drittel sind Absolventen der neun bestplatzierten Schulen

Auch die Columbia Business School aus New York mit vier CEOs, die Stern Business School der University of New York und die University of Virginia – beide mit drei CEOs – liegen im Ranking weit vorne.

Somit haben 74 der CEOs aus den Fortune 500, also über zwei Drittel, ihren Abschluss an einer der neun bestplatzierten Schulen gemacht.

Daneben können vier Business Schools mit jeweils zwei CEOs unter ihren Alumni werben: Das Indian Institute of Management, die Haas Business School der University of California, Berkeley, die  Rotman Business School der University of Toronto und die Owen Business School der Vanderbilt University.

23 Business Schools haben jeweils einen CEO hervorgebracht. Unter den prominenten Absolventen sind Tim Cook, Apple-CEO, der seinen MBA an der Fuqua School der Duke University absolvierte.

Das komplette Ranking der Financial Times können Sie einsehen unter: www.ft.com.

Haufe Online Redaktion

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