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| MBA-Programme

Forbes rankt die besten internationalen Business Schools

Die Schweizer IMD führt das Forbes-Ranking der besten Business Schools an.
Bild: www.imd.org

Die US-amerikanische Wirtschaftszeitschrift "Forbes" hat ein Ranking mit den besten MBA-Programmen weltweit herausgegeben. Auf Platz eins landete dabei die IMD Lausanne. "Forbes" stützt sein Ranking darauf, wann sich die Investition in den MBA für die Absolventen auszahlt.

Auf die erstplatzierte Schweizer Schule folgen die französische Insead auf Rang zwei, die SDA Bocconi aus Italien (Rang drei), die London Business School (Rang vier) und die spanische IE Business School (Rang fünf). Die Europäer konnten sich sowohl in den Top Five als auch im Rest des Rankings behaupten: Von den 24 aufgelisteten Programmen werden 15 von europäischen Schulen angeboten. Quantitativ liegt Großbritannien vorne, das mit acht verschiedenen Schulen im Ranking vertreten ist. Nicht behaupten konnten sich die deutschen Business Schools: Von ihnen findet sich keine einzige im Forbes-Ranking.

Separates Ranking für US-Business Schools

Wer hier überrascht ist, dass in dem Ranking die obligatorischen Stanfords, Booths und Harvards fehlen, sollte wissen, dass Forbes beim Ranking die US-amerikanischen Schulen von den internationalen Programmen trennt. Eine Liste mit den nach Forbes besten Schulen der USA kann separat eingesehen werden. Grund dafür ist, dass die Programme wegen ihrer unterschiedlichen Dauer schwer vergleichbar sind: Im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Programmen legen die Top-Schulen aus Europa (mit Ausnahme der London Business School) ihre MBA-Angebote auf zwölf Monate an. Das schlägt sich laut Einschätzung von Forbes beispielweise bei der IMD in einem "intensive classroom experience" nieder, also in einem besonders intensiven Lernerlebnis. Zudem ähnle das Programm insofern eher einem Executive MBA, als die Teilnehmer über eine durchschnittliche Berufserfahrung von sieben Jahren verfügen. Bei anderen MBA-Programmen ist die Erfahrung der Teilnehmer deutlich geringer, sie liegt im Schnitt bei zwei Jahren.

Programmkosten von 90.000 Dollar zahlen sich in 2,3 Jahren aus

Forbes bewertet die Schulen in einem Zwei-Jahres-Turnus. Die Basis für das Ranking ist das sogenannte "Return on Investment", also der Gewinn im Verhältnis zu den Kosten des MBA-Programms. Dieses Jahr wurde der "5-year MBA gain" untersucht, den die Absolventen von 2008 fünf Jahre nach Abschluss ihres MBAs gemacht hatten. Bei den einjährigen europäischen Programmen haben die Absolventen die Kosten schon aufgrund der kürzeren Programmdauer schneller wieder verschmerzt als ihre amerikanischen Kollegen: Ein MBA-Student der IMD muss zwar für die Programmkosten von zirka 90.000 US-Dollar tief in die Tasche greifen, hat die Ausgaben aber – durch den geringeren Verdienstausfall und das höhere Gehalt im Anschluss – nach durchschnittlich 2,3 Jahren wieder reingeholt. Wer ein Zwei-Jahres-Programm in Stanford, der bestplatzierten US-Schule, absolviert, braucht im Schnitt 4,1 Jahre, bis sich die Investition für in auszahlt.  

Weitere Informationen in englischer Sprache inklusive dem Vorher-Nachher-Gehaltscheck finden Sie unter: www.forbes.com/business-schools/list/international/

Das Ranking der "besten US-amerikanischen Business Schools" können Sie einsehen unter: www.forbes.com/business-schools/list/

Haufe Online Redaktion

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