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Online-MBA-Programme gerankt

US News hat ein Ranking der Online MBA-Programme in den USA erstellt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Ein amerikanisches Nachrichtenmagazin hat Online-MBA-Programme in den USA unter die Lupe genommen. Im Ranking erreicht die Temple University in Philadelphia den ersten Platz. Die Online-Programme wurden anhand von fünf Kriterien untersucht.

Das Nachrichtenmagazin „US News & World Report“ hat nach 2015 zum zweiten Mal ein Ranking der besten Online-MBA-Programme in den USA erstellt. Auf Platz eins liegt die Fox School of Business der Temple University in Philadelphia. Ihr folgt auf dem zweiten Platz die Kelley School of Business der Indiana University. Platz drei geht an die Kenan-Flager Business School der University of North Carolina.
Für die diesjährige Auflage wurden die Online-Programme anhand von fünf Kategorien klassifiziert: Engagement der Studenten, Zulassungskriterien, Ansehen bei vergleichbaren Organisationen, Empfehlungsschreiben der Fakultäten und Training sowie Service für Studenten und Technologie. Die Kategorien wurden unterschiedlich gewichtet.

Interaktion zwischen Studenten und Dozenten

Das studentische Engagement (mit 28 Prozent gewichtet) bezieht sich auf die Beteiligungsmöglichkeiten der Studierenden in Kursen, um ohne weiteres mit ihren Dozenten und Kommilitonen interagieren zu können. Dozenten wiederum sollten nicht nur erreichbar und reagierend sein, sondern sollten auch ein Umfeld schaffen, in dem die Studenten letztlich immatrikuliert bleiben und den Abschluss in einer angemessenen Zeit erlangen.

Ambitionen der Studenten

Die Zulassungskriterien (25 Prozent Gewichtung) umfassen nachgewiesene Eignungen der Studenten, Ambitionen und Leistungen, um den anspruchsvollen Anforderungen der Lehrveranstaltungen folgen zu können.

Einschätzungen statistisch nicht erfasst

Mit dem Ansehen bei vergleichbaren Institutionen (25 Prozent Gewichtung) sind Umfragen bei hochrangigen, akademischen Vertretern ebensolcher Institutionen gemeint. Deren Einschätzungen werden von US News als Faktoren gesehen, die die Qualität der Programme beeinflussen können, von Statistiken aber nicht erfasst werden. Darüber hinaus könnten MBA-Programme, die von Akademikern hoch angesehen sind, auch bei Arbeitgebern größere Beachtung finden.

Akademische Empfehlungen

Gute Online-Programme beschäftigen Dozenten mit akademischen Empfehlungen und haben die Ressourcen, um die Dozenten für die Fernstudienkurse zu schulen – darauf bezieht sich die vierte Kategorie des Rankings, die mit elf Prozent gewichtet wurde.

Flexibilität ermöglichen

Die fünfte Kategorie umfasst die Frage, inwieweit die MBA-Programme diverse Online-Lerntechnologien haben, die den Studenten Flexibilität bei der Belegung von Kursen bietet. Auch gute Strukturen, die die Studenten beim Lernen, bei der Karriereberatung und in finanzieller Hinsicht unterstützen, werden hier aufgeführt.

Kritik an der Methodologie

Kritik an dem Ranking richtet sich in erster Linie an die Methodologie der Studie. So würden die Faktoren lediglich auf der Grundlage eines Fragebogens gemessen, den US News an die Business Schulen geschickt hat.

Weitere Informationen zum Ranking finden Sie hier.

Haufe Online Redaktion

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