06.06.2013 | MBA

Etablierte Programme liegen weiter vorne

Dieses Jahr als erste deutsche Schule mit dabei: die Mannheim Business School.
Bild: Norbert Bach

Die Financial Times hat wieder internationale MBA-Angebote verglichen. Dabei sichern sich die US-Kaderschmieden erneut die Spitzenplätze, aber auch Programme aus Europa und Asien verteidigen ihre Position der vergangenen Jahre. Unter den Top 100 ist erstmals auch eine deutsche Schule.

Rankings von Fachmedien sind ein Indikator dafür, wie sich die MBA-Programme der Business Schools und Universitäten im internationalen Vergleich behaupten. Vor allem im englischsprachigen Raum erscheinen regelmäßig Rankings weltweiter MBA-Programme. Eines der renommiertesten ist dabei das "Global MBA Ranking" der US-Wirtschaftszeitschrift "Financial Times".

Welche Universitäten und Business Schools konnten sich dort dieses Jahr durchsetzen? Unter den Top 3 finden sich bekannte Namen aus den USA: Die Harvard Business School auf Platz 1, gefolgt von der Stanford Graduate School of Business und der University of Pennsylvania (Wharton). Auf den weiteren Plätzen der Top 10 landeten die London Business School auf Platz 4, danach die US-amerikanische Columbia Business School, die Insead mit Standorten in Paris und Singapur, die spanische IESE Business School, die Hong Kong UST Business School, die MIT Sloan School of Management in Cambridge (Massachusetts) und die Booth School of Business der Universität Chicago auf Platz 10.

Top-Ränge gehen an alt bekannte Business Schools aus den USA

Die Top-Ränge gehen also an die etablierten Schulen, die auch in den Rankings der vergangenen Jahre weit vorne lagen. So lag Stanford im Vorjahr auf Platz 1, während Rang 2 an Harvard ging und die University of Pennsylvania auch 2012 den dritten Platz für sich verbuchen konnte. Aber auch die Konkurrenten aus Europa und Asien konnten sich in den Vorjahren schon behaupten: Die London Business School sowie Insead, IESE und die Hong Kong UST Business School waren in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich in den Top 10 anzutreffen.

Deutscher Anbieter erstmals unter den Top 100 weltweit

Als einzige deutsche Schule konnte sich die Mannheim Business School auf Rang 69 des Rankings behaupten. Damit findet sich erstmals ein deutscher Anbieter unter den Top 100.  

Dieses Jahr haben 155 Business Schools aus 28 Ländern am Ranking teilgenommen. Bedingungen dabei sind unter anderem, dass die teilnehmenden Schulen international akkreditiert sind und das MBA-Programm schon mindestens im vierten Jahr hintereinander läuft. Die Daten, die dem Ranking zugrunde liegen, werden aus zwei Online-Befragungen erhoben: Ein Fragebogen geht dabei an die Schule und ein anderer an Alumni des Programms. Hierbei spielt das aktuelle Gehalt der Alumni eine wichtige Rolle beim Ranking des Anbieters. Weitere Kriterien sind unter anderem die Diversität bei den Lehrenden, Board-Mitgliedern und MBA-Studenten und die Internationalität des Programms.

Das vollständige "Global MBA Ranking 2013" der Financial Times finden Sie unter: www.rankings.ft.com.

Schlagworte zum Thema:  MBA

Aktuell

Meistgelesen