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MBA: Deutsche Programme werden internationaler

Im Schnitt investieren MBA-Teilnehmer 30.000 Euro für das Programm, so eine Studie von Staufenbiel. Dann sollte sich dies auch lohnen. Gerade Internationalität ist ausschlaggebend bei der Entscheidung für eine MBA-Schule. Wie sich deutsche und ausländische Programme hier inzwischen aufstellen, zeigen weitere Ergebnisse der MBA-Studie.

Im Schnitt sind die MBA-Teilnehmer in Europa 34 Jahre alt, haben neun Jahre Berufserfahrung und gehen danach meist in die Consulting-Branche, wo sie als Basisgehalt gut 68.000 Euro verdienen. Das zeigt die Staufenbiel MBA-Trend-Studie 2011/12, für die das Berliner Trendence Institut für Personalmarketing zwischen Februar und August 2011 die Antworten von insgesamt 106 Schulen mit 185 MBA-Programmen in den USA und in Europa untersuchte.

Bei den MBA-Programmen in Deutschland sind einige Trends abzulesen. Vor allem werden sie internationaler: So ist bei 32 Prozent der befragten Programme Englisch die Unterrichtssprache. Zweisprachig – zum Beispiel mit Unterricht auf Deutsch und Spanisch – werden etwas mehr als die Hälfte durchgeführt. Außerdem sind gerade einmal 22 Prozent der Programme nur mit deutschen Teilnehmern besetzt – alle anderen sind international zusammengesetzt.

 

Weitere Ergebnisse für deutsche Programme sind auch positiv

Die durchschnittliche Teilnehmerzahl ist in Deutschland mit 21 Teilnehmern pro Vollzeitprogramm geringer als in Europa mit 42 Teilnehmern. Die Praxiselemente, die in deutschen MBA-Programmen zum Einsatz kommen, sind ähnlich zu den europaweit am meisten verbreiteten. In erster Linie werden Gastredner eingeladen (91 Prozent). Danach folgen Consulting-Projekte (31 Prozent), Praktika (16 Prozent) und Mentoring-Programme (elf Prozent).

Die komplette Studie können Sie unter www.mba-master.de herunterladen.

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