Fast die Hälfte der MBA-Absolventen (49 Prozent) an der INSEAD Business School ging 2017 in die Beratung. 287 MBAs und damit rund ein Drittel landeten bei der großen Drei: McKinsey, Bain und Boston Consulting Group. Das hat das MBA-Portal Poets & Quants anhand der Employment Reports von 33 Schulen herausgefunden.

Gerade Beratungen nützen das mit zehn Monaten kurze MBA-Studium, um ihre Mitarbeiter weiterzubilden. Insgesamt 16 Prozent der INSEAD-Absolventen wurden von ihrem Arbeitgeber beim MBA-Studium unterstützt. Von den 135 rekrutierten Mitarbeitern bei McKinsey waren 52 Rückkehrer. Bei Bain waren es 21 von 86 rekrutierten MBAs und bei BCG 26 von 71.

Vom MBA ins Consulting

Zu den Top 5 mit den meisten Absolventen im Consulting gehören zudem die London Business School mit 41 Prozent, die Yale School of Management mit 36 Prozent, die Darden School of Business an der University of Virginia und die Goizueta Business School an der Emory University mit jeweils 34 Prozent. Bei sechs weiteren Schulen landete jeweils ein Drittel in der Beratung. Zum Vergleich: An der Harvard Business School gingen nur 23 Prozent ins Consulting. An der Stanford Graduate School of Business waren es 20 Prozent. Allein McKinsey rekrutierte 2017 insgesamt 400 Mitarbeiter von acht Business Schools, davon allein 130 am INSEAD.

Hohe Gehälter

Allerdings bekamen die Berater mit INSEAD-Abschluss nicht die höchsten Gehälter. Hier führt die Harvard Business School mit einem Median von 150.000 Dollar. Am INSEAD waren es 107.500 Dollar. Dabei sind die Gehälter in Europa generell deutlich niedriger als in den USA. So liegt der Median an der spanischen IESE Business School, wo 27 Prozent der Absolventen im Consulting landen, nur bei 94.498 Dollar. Doch neben den relativ hohen Gehältern gilt ein Job bei einer großen Beratung als ideales Sprungbrett für einen Managementjob in der Industrie.

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