27.01.2014 | Managerweiterbildung

Kooperationen mit Business Schools liefern neue Impulse

Die Ashridge Business School arbeitet mit Continental in der Managerweiterbildung zusammen.
Bild: Ashridge Business School

Unternehmen können durch die Zusammenarbeit mit Business Schools neue Perspektiven für die Weiterbildung ihrer Führungskräfte gewinnen.  Im aktuellen Personalmagazin stellt Bärbel Schwertfeger die Kooperation des Automobilzulieferers Continental mit der Ashridge Business School vor.

Sie kennen die neueste Forschung, sind nah dran am aktuellen Geschehen in der Weiterbildungsbranche und geben Impulse von außen: Das sind die wichtigsten Gründe für den Automobilzulieferer Continental, in der Managerweiterbildung mit der Ashridge Business School zusammenzuarbeiten, schreibt die Journalistin und MBA-Expertin Bärbel Schwertfeger in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins – und beruft sich dabei auf Annette de la Fontaine, Managerin Corporate Human Resources Development bei Continental. Seit vielen Jahren arbeite das Unternehmen bereits mit der britischen Business School zusammen, seit 2007 etwa gebe es schon das Continental Executive Development Programme für Führungskräfte. Ziel des Programms sei, so zitiert Schwertfeger die Personalerin de la Fontaine, die weitere Entwicklung von Führungskräften in entscheidenden Kernkompetenzbereichen und die Förderung eines internationalen Netzwerks. Zwei der insgesamt vier Module seien dabei aufs Unternehmen maßgeschneidert, beim dritten Modul könnten die Führungskräfte sich selbst ein mehrtägiges Programm an einer von vier internationalen Business Schools auswählen, schreibt Schwertfeger.

Die Deutschen mögen’s theoretisch – und vertrauen auf Experten

Ein weiteres Programm aus dem Continental Weiterbildungskatalog ist der Autorin zufolge das International Management Programme (IMP), das sich an Nachwuchsführungskräfte und High Potentials richtet. Inhalte des Programms: Managementthemen wie Finanzmanagement, Marketing und Strategie mit erfahrungsbasierten Lernmethoden wie interaktiven Simulationen und Fallstudien, so Schwertfeger. Barbara Banda, die als Kundendirektorin bei Ashridge firmeninterne Programme wie das IMP betreut, kommentiert gegenüber Schwertfeger die Vorlieben ihrer deutschen Klientel beim Lernen: "Die Deutschen schätzen eine starke theoretische Basis und arbeiten gerne mit Experten zusammen." Das passt zur Lernphilosophie der Business School: Ihr Ansatz sei es, stets das Lernen mit dem Arbeitsalltag zu verbinden, sagt Banda in Schwertfegers Beitrag.

Auswahlkriterien: Rankings, Marktwahrnehmung und die Erfahrung anderer Firmen

Die Auswahl einer Business School bei Continental beschreibt die Autorin folgendermaßen: Zunächst werde ein Briefing mit der Zielsetzung, dem ungefähren Aufbau und den Budgetvorgaben an drei bis sechs Business Schools verschickt. Zu den meisten gebe es bereits Kontakte. Ansonsten achte man auf die Platzierung in den Rankings, die Marktwahrnehmung oder die Erfahrung anderer Unternehmen, mit denen Continental in Austausch steht. Die Entwicklung des Konzepts erfolge in der Regel in enger Abstimmung zwischen Continental und den Business Schools. Steht ein Konzept, so zitiert Schwertfeger de la Fontaine, würden andere Beteiligte wie Projektsponsoren mehrfach nach ihrer Einschätzung gefragt. Auf Basis dieser Rückmeldungen, so die Personalentwicklerin, würden die Programme kontinuierlich verbessert und an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst. So sind auch die Erfahrungen Bandas, die die Ashridge-Direktorin in Schwertfegers Beitrag schildert: Das Ganze sei ein kontinuierlicher Prozess von Design und Redesign. Um die Zielsetzung des Unternehmens zu verstehen, interviewe man im Vorfeld wichtige Schlüsselpersonen; manchmal führe man auch interne Workshops durch – so zitiert die Autorin Banda. Zudem gehe es natürlich auch darum die Unternehmenskultur und das daraus folgende Verhalten der Manager zu verstehen, so Banda weiter. "Wir begleiten die Teilnehmer bei ihrer Lernreise", fasst die Direktorin den Anspruch der Ashridge Business School zusammen.

Den kompletten Beitrag "Neue Perspektiven" lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins.

Schlagworte zum Thema:  Manager, Weiterbildung, Kooperation, Business School, Führungskräfte

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