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| Karriereweg

Wie CFOs Geschäftsführer werden wollen

Zu wenig Ehrgeiz haben CFOs nicht, um den letzten Schritt auf der Karriereleiter zu wagen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Finanzchefs deutscher Unternehmen sind ambitioniert in ihren Karriereplänen: 69 Prozent der CFOs würden die Position des CEOs annehmen, wenn sie sie angeboten bekämen. Wichtigstes Gegenargument bleibt aber die Work-Life-Balance.

Ganze 82 Prozent der deutschen CFOs sind der Meinung, dass ein Hintergrund im Finanz- und Rechnungswesen die Chancen auf eine Berufung in die Geschäftsführung erhöht. Davon sagen 26 Prozent, dass dies die Chancen erheblich steigert. 56 Prozent glauben, ihre Finanzkompetenz verschaffe ihnen einen Vorteil. Nur etwa jeder Fünfte (18 Prozent) ist überzeugt, dass das Finanz-Know-how keinerlei Auswirkungen auf die Aufstiegschancen habe. Dies zeigt die internationale Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half, für die in Deutschland 200 Finanzleiter und Finanzvorstände befragt wurden.

Ein ähnliches Bild zeigt sich, wenn es um den Posten des Vorstandschefs geht: Auch hier denken 79 Prozent der Befragten, ihre Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen erhöhe die Aussicht auf diesen Schritt der Karriereleiter. Knapp jeder Dritte (28 Prozent) davon sieht erheblich verbesserte Chancen; 51 Prozent schätzen die Auswirkungen mit „etwas verbessert“ ein. 21 Prozent dagegen erwarten keinerlei positiven Effekt.

Work-Life-Balance sorgt für Unentschlossenheit
Während mit 69 Prozent mehr als die Hälfte der deutschen CFOs einen CEO-Posten sofort annehmen würden, reizt 16 Prozent der Befragten die Beförderung an die Firmenspitze nicht. Etwa jeder Sechste ist unentschlossen. Als wichtigsten Grund für die Ablehnung nennen fast zwei Drittel (59 Prozent) der ablehnenden CFOs die Schwierigkeit, als CEO eine gute Work-Life-Balance zu halten. Immerhin ein gutes Drittel (34 Prozent) der ablehnenden Finanzchefs gibt an, mit der derzeitigen Position zufrieden zu sein. 19 Prozent trauen sich einen Job an der Firmenspitze nicht zu, weil ihnen die nötige Erfahrung und 16 Prozent weil ihnen entsprechende Kompetenzen fehlen würden. Es sei zu viel Verantwortung meint etwa jeder Achte der Befragten. Nur sechs Prozent nennen mangelnden Ehrgeiz als Ablehnungsgrund.

Haufe Online Redaktion

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